Marco Goecke choreografiert George Gershwin. Die Premiere im Theaterbaus Stuttgart findet am 7. Oktober 2020 statt. 

Marco Goecke choreografiert George Gershwin. Die Premiere im Theaterbaus Stuttgart findet am 7. Oktober 2020 statt.

Lieben Sie Gershwin?, fragt der Choreograf Marco Goecke in Anlehnung an Françoise Sagans Romantitel. Goecke gehört zu den herausragenden Choreografen der Gegenwart, die sich durch ein eigenes Körperbild und einen individuellen Tanzstil auszeichnen. 

Unverwechselbare Choreografie

Die ausdrucksstarken, raumgreifenden Bewegungen, mit denen seine Tänzer ihre Arme um Kopf und Oberkörper schwingen, kreisen, strecken und die schnellen trippelnden Schrittfolgen geben seinen Arbeiten etwas Unverwechselbares. Für seine neue Choreografie (Titelfoto des Beitrags: © Bernhard Weis) habe er etwas Leichtes gesucht, erläutert er in einem Interview. „Musik, die wir alle kennen, Evergreens, die uns nahe sind.“ 

Probenfoto zu Marco Goeckes Choreografie "Lieben Sie Gershwin?"
Probenfoto mit Marco Goecke zu Lieben Sie Gershwin?
(Foto: © Jeanette Bak)

So kam er auf George Gershwin, der Revuen und Schlager schrieb und mit seiner Rhapsody in Blue den Jazz in den Konzertsaal holte. Nach der Uraufführung am 7. Oktober und weiteren Aufführungen am 8., 9., 10. und 11. Oktober im Theaterhaus Stuttgart begibt sich Marco Goecke mit der Produktion auf Tournee. Am 14. Oktober gastiert er in Ludwigshafen, am 20. Oktober in Aschaffenburg und am 24. Oktober 2020 in Karlsruhe.

Weitere Informationen: www.theaterhaus.com

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Das „flüchtige Ereignis“ in crescendo anzukündigen, ist die Aufgabe von Dr. Ruth Renée Reif: Als Erleben-Redakteurin spürt sie mit detektivischem Eifer packende, hören- und sehenswerte Veranstaltungen für uns auf. Dr. Ruth Renée Reif studierte in Wien Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und ist seit ihrer Promotion 1987 in München als freie Journalistin und Publizistin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen zählen eine Biografie über die Sängerin Karan Armstrong, ein historisches Porträt der Stuttgarter Philharmoniker sowie zahlreiche Gespräche mit Musikern, Schriftstellern und Philosophen.