Der 1943 im lettischen Riga geborene Jansons zählt unbestritten zu den bedeutendsten Dirigentenpersönlichkeiten weltweit. Im Januar feierte der Stardirigent seinen 75. Geburtstag. Nach seinem Studium am Konservatorium Leningrad setzte er 1969 seine Ausbildung in Wien und Salzburg fort. Nach Studien unter anderem bei Herbert von Karajan machte der legendäre russische Dirigent Jewgeni Mrawinski 1973 den gerade 30-Jährigen zu seinem Assistenten. Der damalige Leiter der Leningrader Philharmoniker und große Orchestererzieher prägte Stil und Repertoire des jungen lettischen Dirigenten entscheidend. 1979 erreichte ihn der Ruf nach Oslo, seiner ersten festen Station im Westen. In den folgenden 21 Jahren baute er das Osloer Symphonieorchester auf und formte es zu einem internationalen Spitzenorchester.

1997 trat er zusätzlich die Nachfolge Lorin Maazels beim Pittsburgh Symphony Orchestra an. 2003 folgte Jansons Maazel als Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks nach München – eine Position, für die sein Vertrag bis 2021 läuft. Als gefragter Gastdirigent hat Jansons in den vergangenen Jahren mit allen bedeutenden Orchestern der Welt zusammengearbeitet. In München etablierte er sich als erfolgreicher Kämpfer für einen neuen Konzertsaal, der nicht nur dem Symphonieorchester endlich ein akustisch erstklassiges Zuhause bieten, sondern sich auch als Attraktion für Publikum und Musikschaffende aus aller Welt erweisen soll. crescendo gratuliert zum 75. Geburtstag und wünscht alles Gute für die Zukunft!

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