Martina Filjak leuchtet die Klavierwerke von Franz Liszt aus. 

Die kroatische Pianistin Martina Filjak ist längst weit mehr als ein Geheimtipp in der Klassikszene – mit gutem Grund, wie auch ihr neues Album zeigt. Unter dem Titel „Light & Darkness“ leuchtet sie darauf in verschiedenen Klavierwerken von Franz Liszt beeindruckend tiefsinnig die klanglichen wie existenziellen Extreme seiner Musik aus. 

Mit warmem Grundton, poetischer Anmut, aber auch mitreißend emotional in der Interpretation der dramatischen Phrasen, lässt Martina Filjak die sprechende Dimension der Musik spürbar werden. In seiner zweiten Ballade, den Deux Légendes oder zwei Stücken aus seinem Zyklus „Harmonies poétiques et religieuses“ offenbart sie den Komponisten als tief religiösen Menschen und virtuosen Romantiker zugleich. Als „Zugabe“ erklingt am Ende des Albums das Stück Für Alina von Arvo Pärt. Es ist der meditative Abschluss einer bewegenden und aufwühlenden Klangreise. 

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„Light & Darkness. Works by Franz Liszt”, Martina Filjak (Profil)