Wie hat man sich die unge­wöhn­li­che Beset­zung eines Kla­vier-Duos vor­zu­stel­len? Lin­da Lei­ne und Daria Mar­shi­ni­na zei­gen es. Die sti­lis­ti­sche Palet­te reicht von Schu­bert über Stra­win­sky bis Pēte­ris Vasks: Eine her­vor­ra­gen­de Aus­wahl, um das klang­li­che und musi­ka­li­sche Poten­zi­al, das in der Ver­bin­dung zwei­er Kla­vie­re steckt, von allen Sei­ten zu prä­sen­tie­ren! Vor allem Stra­win­skys „Con­cer­to per due pia­no­for­ti soli“ ist als Stern­stun­de zu bezeich­nen: Es ist eine wah­re Freu­de, das eher unbe­kann­te Werk in der Inter­pre­ta­ti­on die­ser zwei tem­pe­ra­ment­vol­len Musi­ke­rin­nen ken­nen­zu­ler­nen. Sie prä­sen­tie­ren den berau­schen­den melo­di­schen und rhyth­mi­schen Reich­tum die­ser Musik mit einer Lei­den­schaft, die einen bis zur letz­ten Note nicht mehr los­lässt. Aber auch Vasks „Music for two pia­nos“, die hier zum ers­ten Mal auf CD ein­ge­spielt wur­de, bie­tet einen unge­wöhn­lich erfri­schen­den wie kurz­wei­li­gen Hör­ge­nuss.

Franz Schu­bert, Igor Stra­win­sky, Pēte­ris Vasks: „Pia­no Duo“, Lin­da Lei­ne und Daria Mar­shi­ni­na (EsDur)

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