Willkommen in der neuen Klassik-Woche,

die­ses Mal aus dem Som­mer­loch, das neben einer ziem­lich lang­wei­li­gen Netreb­ko-Absa­ge-Debat­te einen span­nen­den Flü­gel­kampf aus­spuckt – und so eini­ge ande­re Klas­sik-Erfri­schun­gen von Pava­rot­ti bis Rihm. 

WAS IST 

Aus Freun­den wur­den Fein­de – nun schwei­gen James Levi­ne und Peter Gelb.

LEVINE, DIE MET UND #METOO

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Es ist noch gar nicht lan­ge her, dass die #metoo-Debat­te Hoff­nung auf neue Umgangs­for­men ver­sprach: eman­zi­piert, ehr­lich und trans­pa­rent soll­te alles wer­den. Und jetzt das: James Levi­ne und die MET samt Inten­dant Peter Gelb haben sich vor Gericht dar­auf geei­nigt  – Ach­tung! – ab sofort nichts mehr zu sagen! Sexu­el­ler Miss­brauch? Vor­wür­fe von Opfern? Eine angeb­lich inter­ne Nach­for­schung des Opern­hau­ses, die dazu führ­te, dass Levi­ne ent­las­sen wur­de? Schwamm dar­über! Nach­dem sich bei­de Sei­ten so hef­tig ver­klagt hat­ten, wur­de der Pro­zess nun ein­fach zu teu­er und ende­te im Ver­gleich des Schwei­gens. Ist was? War was? Alles ver­ges­sen!  Ein ähn­li­ches Abkom­men ken­nen wir ja schon von Danie­le Gat­ti und dem Con­cert­ge­bouw. Ich fra­ge mich aller­dings lang­sam, ob ich ein­fach zu naiv für die­se Welt bin. Müss­te da nicht irgend­ein Staats­an­walt wei­ter ermit­teln? Müss­te da nicht irgend­je­mand Klar­heit schaf­fen? Irgend ein Gericht? Schul­dig oder nicht? Die Vor­wür­fe ein­fach unter den Tep­pich zu keh­ren, genau das ist doch, was die #metoo-Debat­te nicht mehr woll­te.

MÄDCHEN IM KNABENCHOR?

Die­ses Män­ner-Frau­en-Ding scheint in der Welt der Klas­sik irgend­wie noch lan­ge nicht aus­ge­stan­den zu sein. Neu­lich frag­te mich ein mäch­ti­ger, alter, wei­ßer Mann doch tat­säch­lich, wie­so ich ihn inter­view­en wür­de – es wäre doch viel schö­ner, wenn ich eine hüb­sche Frau wäre. Ich rät­se­le noch immer, was das für ein Spruch war – eine Art Dop­pel­chau­vi­nis­mus? Noch mehr irri­tier­te mich die Mel­dung über die Eltern eines neun­jäh­ri­gen Mäd­chens, die ihre Toch­ter um jeden Preis in den Ber­li­ner Staats- und Dom­chor ein­kla­gen wol­len. Der Chor nimmt aus Tra­di­ti­on nur Jun­gen auf, was die Eltern dis­kri­mi­nie­rend fin­den. „Bei einem Vor­sin­gen im März hat­te die Aus­wahl­kom­mis­si­on das Mäd­chen abge­lehnt“, berich­tet der Spie­gel, „zuvor hat­te das Kind im Kin­der­chor der Komi­schen Oper Ber­lin und spä­ter in der Dom­sing­schu­le in Frank­furt am Main gesun­gen.“ Am Frei­tag wird hier ein Urteil des Ver­wal­tungs­ge­rich­tes erwar­tet. Ich weiß gar nicht, was ich dar­über den­ken soll: Muss in Zukunft auch eine Frau den Boris Godunow sin­gen dür­fen und ein Bass die Car­men? Und soll es in Zukunft auch eine Frau­en­quo­te in der Män­ner-Natio­nal­mann­schaft geben? Oder sind das voll­kom­men fal­sche Ver­glei­che, und es geht um eine ande­re Form der Gleich­heit? Ich bin wirk­lich rat­los.

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Strauss in Perfektion! – Daniel Müller-Schotts neues Album bei ORFEO

Die­se Ein­spie­lung der drei Cel­lo-Wer­ke von Richard Strauss und der eigens für die­ses Album ange­fer­tig­ten Cel­lo-Tran­skrip­tio­nen von Strauss-Lie­dern ist ein ein­deu­ti­ger Kan­di­dat für Strauss-Refe­renz­lis­ten.

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SPIEL KLASSIK, ALEXA!“ 

Als ich neu­lich mit Klaus Hey­mann, dem Grün­der und Chef des Labels Naxos plau­der­te, stell­te der mein etwas nai­ves Klas­sik-Welt­bild auf den Kopf. „Wenn die Leu­te ihre ama­zon-Laut­spre­cher ‚Ale­xa‘ auf­for­dern, ein wenig Klas­sik zu spie­len, etwa mit dem will­kür­li­chen Befehl ‚spiel Klas­sik, Ale­xa!‘, steht für Ale­xa der Kom­po­nist Max Rich­ter ganz oben auf der Lis­te jener Titel, die nun erklin­gen wer­den.“ War­um aus­ge­rech­net Rich­ter? Hey­mann schau­te mich etwas mit­lei­dig an. Ist es also mög­lich, sagen wir als gro­ßes Deut­sches Label mit gel­bem Logo, ama­zon Geld dafür zu zah­len, dass es die Musik­ge­schich­te neu inter­pre­tiert und Klas­sik zunächst ein­mal mit Max Rich­ter und dann erst mit den zuge­ge­ben mit­tel­mä­ßi­ge­ren Ton­set­zer-Kol­le­gen Bach, Mozart, oder Beet­ho­ven besetzt? Bit­te lesen Sie an die­ser Stel­le laut: „Ale­xa, spiel kei­ne Klas­sik mehr!

SCHIFFS FLÜGELKAMPF

Die­sen Titel hat Jan Brach­mann sei­nem Text in der FAZ gege­ben, der sich mit der Wut des Pia­nis­ten András Schiff über Stein­way-Flü­gel beschäf­tigt, damit, dass Schiff nur Bösen­dor­fer-Instru­men­ten zuge­steht, das alte Klang­bild Wiens abzu­bil­den und sich wegen die­ser ideo­lo­gi­schen Auf­fas­sung nun mit der ihm einst teu­ren Schu­ber­tia­de, ihrem Inten­dan­ten Gerd Nach­bau­er und zahl­rei­chen Künst­lern über­wor­fen hat. Brach­mann wirft Schiff Igno­ranz vor: „Immer deut­li­cher wird nun, dass András Schiff sich mit alter­na­ti­ven Fak­ten in einen Wahn von der Rein­heit der öster­rei­chisch-unga­ri­schen Kul­tur des Kla­vier­spiels hin­ein­stei­gert, der nichts mit der geschicht­li­chen Wirk­lich­keit zu tun hat.“ Schiffs Wut auf Stein­way-Instru­men­te ist nicht neu – schon in sei­nem Inter­view über die Dia­bel­li-Varia­tio­nen 2012 wet­ter­te er gegen den Kla­vier­bau­er. Schiff Natio­na­lis­mus vor­zu­wer­fen ist indes nicht ganz unhei­kel. Oder viel­leicht etwas zu kurz gegrif­fen, denn selbst wenn Schiffs Bösen­dor­fer-Wien-Ungarn-Fim­mel tat­säch­lich patho­lo­gisch anmu­tet, so ist er sicher­lich auch ein Spie­gel sei­ner innigs­ten Abnei­gung gegen das unkul­ti­vier­te und unfreie Kul­tur­sys­tem Vik­tor Orbáns, das in sei­ner Hei­mat Ungarn gera­de einen ganz ande­ren Natio­na­lis­mus instal­liert.  

WAS WAR

Anna Netreb­ko erholt sich – und das ist auch gut so.

ANNAS ABSAGEN

Leu­te, lasst die Frau doch mal in Ruhe! Ja, Anna Netreb­ko war krank in Salz­burg, und, ja, nun hat sie auch ihre Elsa in Bay­reuth abge­sagt – und: ja, ja, ja! Alle Klas­sik-Bes­ser­wis­ser wuss­ten all das eh schon lan­ge! Nun gab sie auch noch bekannt, dass Bay­reuth auch nächs­tes Jahr nicht auf ihrer Agen­da stün­de. Das wird weder der Kar­rie­re der Netreb­ko noch der Geschich­te der Fest­spie­le scha­den – kön­nen wir nun bit­te ein­fach wei­ter machen?

FREYERS HARMLOSER OEDIPUS

Zu früh, um Kri­ti­ken zur Salz­bur­ger Pre­mie­re von Geor­ge Enes­cus Oedi­pe abzu­schrei­ben –  also muss­ten wir sel­ber hin. Die lyri­sche Tra­gö­die hat­te es nie wirk­lich leicht, auf Grund ihrer wirk­lich  indi­vi­du­el­len Musik­spra­che, ihres sehr fran­zö­si­schen Bli­ckes auf den Mythos, ihres unend­li­chen Ensem­bles, ihrer Giga-Chö­re, und wahr­schein­lich hat man sich genau sol­che Musik­thea­ter-Aben­de von Mar­kus Hin­ter­häu­ser als Fest­spiel­in­ten­dan­ten gewünscht: Nicht all­täg­li­che Ent­de­ckun­gen für die Ohren. Aber das war es dann auch, denn für das Auge war – mal wie­der – Regis­seur Achim Frey­er ver­ant­wort­lich, der, ein­fach alles, egal wel­che Oper gera­de auf dem Pro­gramm steht, in sei­ne knall­bun­ten pseu­do-mytho­lo­gi­schen Fan­ta­sie-Funk­ti­ons-Kos­tü­me steckt und über die Büh­ne wan­deln lässt. Ob es sich bei dem Embryo in Boxer­shorts, um den zum Her­ku­les gewach­se­nen Oedi­pus han­delt, um irgend­ei­ne ver­gan­ge­ne Salo­me oder einen Papa­ge­no – all das scheint Frey­er herz­lich egal. Haupt­sa­che sein Publi­kum findet‘s schön. Groß­ar­tig, dass Hin­ter­häu­ser Enes­cu aufs Pro­gramm holt, aber war­um, ver­dammt, in der Frey­er Harm­los-Vari­an­te? Das passt hin­ten und vor­ne nicht – oder ande­res: ist ein­fach zu unüber­ra­schend. Und auch Diri­gent Ingo Metz­ma­cher blieb weit­ge­hend vor­her­seh­bar, steu­er­te die Wie­ner Phil­har­mo­ni­ker durch Enes­cus Giga-Par­ti­tur, stutz­te dem Werk aber immer auch wie­der die exzen­tri­schen Flü­gel auf Sicher­heits­maß. Das Sän­ger­ensem­ble durch­wach­sen, gro­ßer Applaus – zu Recht –  für Chris­to­pher Malt­man, der sich mit einer Simm- und Spiel­kraft durch die Titel­par­tie kämpf­te, dass einem schon beim Zuhö­ren der Schweiß über die Ohren lief.

PERSONALIEN DER WOCHE

Was für eine Rück­kehr! In Aspen hat­te Renée Fle­ming einst ihre ers­te Figa­ro-Insze­nie­rung gesun­gen, und nun wird sie als Inten­dan­tin zurück­keh­ren, gemein­sam mit dem Diri­gen­ten Patrick Sum­mers, dem künst­le­ri­schen und musi­ka­li­schen Direk­tor der Hous­ton Grand Ope­ra. Ich habe immer gedacht, dass ich einst zurück­keh­ren wür­de“, sag­te Fle­ming, „jah­re­lang war das eine mei­ner Flucht-Phan­ta­si­en, die nun wahr wird.“ +++ Das Salz­bur­ger Som­mer­loch wur­de wäh­rend­des­sen mit einer Debat­te über Her­bert von Kara­jan gefüllt: der habe sei­ne Ehren­dok­tor­wür­de nicht auf Initia­ti­ve der Salz­bur­ger Uni­ver­si­tät, son­dern auf poli­ti­schen Druck des ehe­ma­li­gen Salz­bur­ger Lan­des­haupt­manns Wil­fried Has­lau­er (dem Vater des der­zei­ti­gen Lan­des­haupt­manns) bekom­men. Kara­jans Nazi-Ver­gan­gen­heit wur­de dabei igno­riert, und über­haupt war die gan­ze Ange­le­gen­heit eher Bäh! Aber so rich­tig über­ra­schend oder neu ist das, was Alex­an­der Pin­wink­ler in dem mit Johan­nes Koll her­aus­ge­ge­be­nen Buch „Zuviel der Ehre?“ her­aus­ge­fun­den hat, am Ende eben auch nicht. +++ Um so erfreu­li­cher, dass Wolf­gang Rihm sich end­lich Mal wie­der zu Wort mel­det. Im Schwei­zer Tag­blatt spricht er mit Urs Mat­ten­ber­ger über die Aca­de­my beim Lucer­ne Fes­ti­val, dar­über, dass er sich zuwei­len wie ein Kriegs­ve­te­ran vor­kom­me und dar­über, dass sein Requi­em nichts mit sei­ner Krebs­er­kran­kung zu tun hät­te: „Nein, über­haupt nicht, die ‚Requi­em-Stro­phen‘ hat­ten damit über­haupt nichts zu tun. Ganz ein­fach, weil ich mit die­ser Form des Kreb­ses bereits seit 22 Jah­ren lebe. Damals hat­te man ein Lipom fest­ge­stellt, ein Fleisch­ge­schwulst in mei­nem Ober­schen­kel, das wuchs und ent­fernt wer­den muss­te. Zehn Jah­re spä­ter war´s wie­der dick und muss­te wie­der ent­fernt wer­den, und da waren schon ver­däch­ti­ge Antei­le dran. 2016 war es zum Lipo­sar­kom gewor­den und man muss­te mit stär­ke­ren Mit­teln ran­ge­hen, das war schon ein­grei­fend. Aber es war kein Schock, weil ich schon lan­ge mit dem Bewusst­sein lebe, dass da irgend­wel­che Din­ge in mir wach­sen. Ich habe kei­ne Schmer­zen und erfreue mich trotz Ein­schrän­kun­gen einer guten Lebens­qua­li­tät. Und das, obwohl man mir ein Objekt von sie­ben Kilo­gramm ent­fer­nen muss­te und das Bein gelähmt blieb. Der Mensch ist ein Wun­der!“  

AUF UNSEREN BÜHNEN

Für mich als Bre­mer waren die Euti­ner Fest­spie­le immer ein High­light im Som­mer – nun konn­te Geschäfts­füh­rer Falk Her­zog das zweit­bes­te Ergeb­nis seit 20 Jah­ren bekannt geben. Auf dem Spiel­plan stan­den Ver­dis Mas­ken­ball und das Musi­cal Kiss me, Kate – nächs­tes Jahr erwar­tet die Besu­cher Puc­ci­nis Madame But­ter­fly und Ein Käfig vol­ler Nar­ren. +++ Vol­ker Blech hat das Som­mer­loch in der Mor­gen­post für ein viel­sa­gen­des Gespräch mit Ole Bækhøj, dem Inten­dan­ten des Pierre Bou­lez Saals in Ber­lin, genutzt, der beson­ders über sei­ne Zusam­men­ar­beit mit Dani­el Baren­bo­im schwärmt, aber auch frei­mü­tig ein­ge­steht, wie der Diri­gent der eigent­li­che Herr­scher über den Saal ist. „Wie viel Dani­el Baren­bo­im steckt denn im neu­en Pro­gramm? Wie oft tritt er sel­ber auf?“, will Blech wis­sen, und Bækhøj ant­wor­te­tet: „Er gibt zwei Kon­zer­te als Diri­gent des Pierre Bou­lez Ensem­bles und 19 als Pia­nist.

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WAS LOHNT

End­lich ganz auf You­Tube – Pava­rot­ti wie er leb­te, aß und am Pool saß.

Ich hat­te bereits berich­tet, dass Ron Howards Doku über Lucia­no Pava­rot­ti im Dezem­ber in die Kinos kom­men wird. Nun kün­dig­te Hol­ly­wood-Regis­seur Micha­el Gracey ein wei­te­res Pava­rot­ti-Pro­jekt an: ein Musi­cal! Der Clou: Nie­mand wird die Stim­me des Tenors imi­tie­ren – sie wird nur vom Band zu hören sein. Nico­let­ta Man­to­va­ni, die letz­te Ehe­frau des Tenors, die vie­len Pava­rot­ti-Ver­wer­tun­gen eher kri­tisch gegen­über­steht, hat die­sem Unter­neh­men bereits zuge­stimmt. Mehr noch: Sie hat dem Regis­seur, der unter ande­rem The Grea­test Show­man mit Hugh Jack­man gedreht hat, sogar Zugang zu pri­va­ter Kor­re­spon­denz und pri­va­ten Auf­nah­men  ermög­licht. Der wie­der­um ver­riet, dass er Pava­rot­ti mit den neu­es­ten Mit­teln der Tech­nik abbil­den wer­de – wie genau, ließ Gracey aller­dings offen. Für alle, die all das nicht abwar­ten kön­nen und auf leich­te Unter­hal­tung im Som­mer ste­hen … auf You­Tube wur­de inzwi­schen das gan­ze Video online gestellt, aus dem bereits Aus­schnit­te bei der Pre­view zu Howards Pava­rot­ti-Film für Auf­merk­sam­keit sorg­ten: Genie­ßen Sie den Som­mer am Swim­ming­pool des Tenors in Mode­na, wo er leb­te wie Elvis mit sei­nen Good-Old-Boys auf Grace­land. Mehr gute Lau­ne geht nicht! Wäh­rend der Dreh­ar­bei­ten war Pava­rot­ti übri­gens gera­de auf Diät – und wir kön­nen uns gar nicht satt sehen!

In die­sem Sin­ne, hal­ten Sie die Ohren steif

Ihr 

Axel Brüg­ge­mann

brueggemann@crescendo.de

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Axel Brüggemann
Axel Brüggemann glaubt, dass Musik das Leben verändern kann. Darüber hat er zunächst bei der WELT am SONNTAG geschrieben, bei der er auch Textchef war. Später schrieb er für die FAS und die Jüdische Allgemeine. Heute ist der ehemalige crescendo-Chefredakteur hauptsächlich fürs Fernsehen tätig: für arte, ZDF und SKY. Für seine Bayreuth-Moderationen wurde er für den Grimme-Preis nominiert. Brüggemanns Dokumentarfilme suchen stets nach dem Zusammenhang von Musik und Mensch.

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