Mirijam Contzen Meisterlich

Miri­jam Cont­zen und das WDR Sin­fo­nie­or­ches­ter unter Rein­hard Goe­bel erin­nern an Beet­ho­vens Zeit­ge­nos­sen Franz Joseph Cle­ment.

Schon wie­der einer die­ser Klein­meis­ter? Könn­te man in der Tat den­ken, wenn man die­se Ein­spie­lung zum ers­ten Mal in die Hän­de bekommt. Die Musik Franz Joseph Cle­ments dürf­te kaum einer brei­ten Öffent­lich­keit bekannt sein. Zu Beet­ho­vens Zei­ten indes war er ein Star und einer der bekann­tes­ten Gei­ger schlecht­hin. Beet­ho­ven hat ihm immer­hin sein ein­zi­ges Vio­lin­kon­zert gewid­met. Das muss man erst mal schaf­fen.

Mirijam Contzen und das WDR Sinfonieorchester unter Reinhard Goebel erinnern an Beethovens Zeitgenossen Franz Joseph Clement.

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Erin­nert an den Kom­po­nis­ten und Star-Gei­ger aus Beet­ho­vens Zeit: Miri­jam Cont­zen 
(© Moli­na Visu­als)

Das WDR Sin­fo­nie­or­ches­ter hat im Rah­men sei­ner Rei­he „Beet­ho­vens Welt“, in der es das musi­ka­li­sche Umfeld des Kom­po­nis­ten erkun­det, die bei­den Vio­lin­kon­zer­te mit Miri­jam Cont­zen auf Ton­kon­ser­ve gebannt. Kein gerin­ge­rer als Alte Musik-Emi­nenz Rein­hard Goe­bel steht am Pult. Das Ergeb­nis ist so bestechend, dass man sich unwei­ger­lich fra­gen muss: War­um kennt man die­se Musik heut­zu­ta­ge eigent­lich nicht mehr? Und: War­um ist die Rei­he nur auf fünf Tei­le ange­legt? Es gibt garan­tiert noch mehr Musik sol­chen Kali­bers.

Franz Joseph Cle­ment: „Vio­lin Con­cer­tos Nos. 1–2”, Miri­jam Cont­zen, WDR Sin­fo­nie­or­ches­ter, Rein­hard Goe­bel (Sony)
www.jpc.de

Mehr zum WDR Sin­fo­nie­or­ches­ter: crescendo.de

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Guido Krawinkel
Guido Krawinkel schreibt über alles, was mit Musik zu tun hat. Dem Studium der Musikwissenschaften in Bonn folgten Tätigkeiten in der Tonträgerbranche, beim Radio und im Verlagswesen sowie eine Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker. Als freier Journalist arbeitet Guido Krawinkel für Zeitungen, Zeitschriften und Konzerthäuser, schreibt Rezensionen, CD-Booklets und Programmeinführungen und ist Mitglied in der Jury des Preises der Deutschen Schallplattenkritik. Der begeisterte Chorsänger hält es mit Loriot: Ein Leben ohne Chor ist möglich, aber sinnlos.

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