Wäh­rend sei­nes Auf­ent­halts in Köthen am cal­vi­nis­ti­schen Hof von Fürst Leo­pold erhielt Johann Sebas­ti­an Bach eine Auf­for­de­rung des Mark­gra­fen Chris­ti­an Lud­wig von Bran­den­burg, ihm eini­ge Wer­ke für das gute Ensem­ble zu sen­den, das er an sei­nem Hof unter­hal­te. Bach schick­te sechs ver­schie­den­ar­ti­ge Kon­zer­te mit der Wid­mung „Six con­certs avec plu­sieurs instru­ments, dediées à son Altes­se Roya­le Monsei­gneur Chré­ti­en Lou­is, Mark­graf de Bran­den­bourg…“ Die Bran­den­bur­gi­schen Kon­zer­te, wie sie spä­ter genannt wur­den, bil­den das Rück­grat der Bach­wo­che. Dem Leit­mo­tiv „avec plu­sieurs instru­ments“ fol­gend, erklin­gen sie, gespielt vom Fest­spiel­or­ches­ter il Gus­to Baroc­co unter Jörg Halu­bek in den Kon­zer­ten der Oran­ge­rie im Hof­gar­ten. 

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Ruth Renée Reif
Das „flüchtige Ereignis“ in crescendo anzukündigen, ist die Aufgabe von Ruth Renée Reif: Als Erleben-Redakteurin spürt sie mit detektivischem Eifer packende, hören- und sehenswerte Veranstaltungen für uns auf. Ruth Renée Reif studierte in Wien Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und ist seit 1987 in München als freie Journalistin und Publizistin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen zählen eine Biografie über die Sängerin Karan Armstrong, ein historisches Porträt der Stuttgarter Philharmoniker sowie zahlreiche Gespräche mit Musikern, Schriftstellern und Philosophen.

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