Seit ihrer Komposition zählen Beethovens Sonaten für Klavier und Violoncello zu den Standardwerken, die sowohl eine ausgereifte musikalische Gestaltungskunst, als auch brillierende Virtuosität erfordern. Leonard Elschenbroich und Alexei Grynyuk vereinen beide Ansprüche mit Leichtigkeit: Durchgängig herrscht eine kammermusikalische Spielfreude, der man mühelos und aufmerksam hörend folgt. Auffallend ist die ungezwungene und schlichte Art, mit der Elschenbroich lange Phrasierungsbögen, komplexe rhythmische Strukturen und melodische Kantilenen gestaltet. Die große klangliche Variabilität des Violoncellos, die von sonor bis grazil ein breites Spektrum abdeckt, mischt sich sehr gut mit dem nicht minder anspruchsvollen Klavierpart, den Alexei Grynyuk mit großem Einfühlungsvermögen und einer mitreißenden Impulsivität umsetzt.  

Ludwig van Beethoven: „The Sonatas for Cello and Piano“, Leonard Elschenbroich, Alexei Grynyuk (Onyx)

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