Das Mosel Musikfestival lädt von 10. Juli bis 3. Oktober 2021 an viele Spielstätten in die Moselregion von Luxemburg bis Koblenz. 

Mit einem Konzert des Pianisten Kit Armstrong auf dem Gelände des Priesterseminars in Trier eröffnet das Mosel Musikfestival 2021. Auf dem Programm stehen Open-Air-Konzerte mit der Gospel-Sängerin Michelle David, der Liedermacherin und ihrer Band Fee Badenius, der Blues- und Soulsängerin Chanda Rule und ihrer Sweet Emma Band u.a. in den Moselauen, im Brunnenhof Trier sowie in den Innenhöfen des Kurfürstlichen Palais’ und der Promotionsaula. Zu stimmungsvollen Erlebnissen lädt die Reihe Nachts-In mit Musik im illuminierten Trierer Dom sowie der Konstantin-Basilika. Und Festival Mobil, „ein fahrendes Konzertzimmer“, wie Tobias Scharfenberger, der Intendant des Festivals, es nennt, bringt das Festival an Orte, an denen es bisher noch nicht war. So gastiert das Amstel Saxofonquartett mit Interpretationen von Klängen der Renaissance bis zur Gegenwart auf Schloss Föhren.

Marie Spaemann
Cello und Gesang im Schlosspark Kürenz von Trier: die Musikerin Marie Spaemann
(Foto: © Andrej Grilc)

Eine als Antwort auf die Pandemie 2020 entstandene Reihe ist Kopfhören. Scharfenberger beschreibt sie als „ein begehbares Hörspiel“. Besucher erhalten einen MP3-Player mit Kopfhörern und erleben mit der Schauspielerin Katja Heinrich als Sprecherin ein Zusammenspiel von Ort, Natur, Text und Musik. Zu den Orten gehört u.a. die Alte Wollfabrik, die „Gruselmomente“ verspricht. Junge Musiker und Ensembles wie die Harfenistin Elisabeth Plank, die Pianistin Johanna Summer und das Ensemble Repercussion erhalten in der Reihe Jugendstil ein Podium, ihr Können zu erproben und zu zeigen. Und Moselwein gibt es auf dem Festival natürlich auch. In der Reihe Weinklang öffnen die Weingüter Maximin Grünhaus und Othegraven der Musik ihre Tore.

Nubya Garcia
Auftritt im Brunnenhof von Trier Die Saxofonistin Nubya Garcia mit ihrer Band
(Foto: © Adama Jalloh)

die Zukunft ist so schön vakant“ – mit dem Refrain von Thees Uhlmanns Song hat Scharfenberger den Festivalsommer 2021 überschrieben. So liegt denn auch, bedingt durch die Pandemie, das Programm noch nicht vollständig vor. Im Frühsommer Ende Mai 2021 sollen die 20 bisher angekündigten Veranstaltungen noch einmal angepasst und erweitert werden. Das Finalkonzert bestreitet in der Konstantin-Basilika in Trier der 9. Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerb. Und als „Schlussakkord“ gibt es „Hear Eyes Move – Dances with Ligeti“. Die Choreografin Elisabeth Schilling hat mit ihrer Company eine Tanzperformance zu György Ligetis Klaviersonaten erarbeitet. Mit Cathy Krier am Klavier kommt sie in St. Maximin von Trier zur Aufführung.

Weitere Informationen zum Programm und zum Kartenverkauf des Mosel Musikfestivals 2021 unter: www.moselmusikfestival.de

Foto Titelbild: Boshua

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here