Pure Schön­heit zum Anhö­ren – was könn­te sich da bes­ser eig­nen als Musik aus der  soge­nann­ten Bel­le Épo­que? Ihr hat die bel­gi­sche Kla­ri­net­tis­tin und ARD-Preis­trä­ge­rin Anne­li­en Van Wau­we mit dem Orches­t­re Natio­nal de Lil­le unter der Lei­tung von Alex­and­re Bloch eine CD gewid­met. Dar­auf ver­sam­melt sind Stü­cke für Kla­ri­net­te und Orches­ter aus die­ser Zeit: von Debus­sy, Brahms, Gabri­el Pier­né und Charles-Marie Widor. Es sind Wer­ke aus dem kla­ri­net­tis­ti­schen Kern­re­per­toire mit kam­mer­mu­si­ka­li­schem Ursprung. Deren Kla­vier­part wur­de (viel) spä­ter sin­fo­nisch arran­giert und schlägt so zusam­men mit einer zeit­ge­nös­si­schen Kom­po­si­ti­on von Man­fred Tro­jahn eine Brü­cke zu heu­te. In die­ser Beset­zung scheint der Glanz ver­gan­ge­ner Zei­ten umso deut­li­cher her­vor­zu­tre­ten. Der ursprüng­lich inti­me Cha­rak­ter muss kei­nem „Solo­ge­ha­be“ wei­chen, und es gelingt ein ein­fühl­sa­mes Por­trät der Kla­ri­net­te als Instru­ment voll Raf­fi­nes­se und Far­big­keit.  

Bel­le épo­que”, Anne­li­en Van Wau­we, Orches­t­re Natio­nal de Lil­le, Alex­and­re Bloch (Pen­ta­to­ne)

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Ute Elena Hamm
Als Journalistin spürt Ute Elena Hamm klassischer Musik am liebsten abseits der Konzertsäle nach: ob in der Kunst, in der Werkstatt, im Flugzeug – oder in der Literatur, wie in ihrem aktuellen Promotionsprojekt. Auf der Bühne fühlt sie sich aber ebenfalls zuhause: als professionelle Sängerin, auch in renommierten Vokalensembles und Rundfunkchören.

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