News | 29.04.2021

Musiker ziehen vor das Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt

von Redaktion Nachrichten

29. April 2021

Die Initia­tive „Aufstehen für die Kunst“ wendet sich wegen der Schlie­ßung von Kultur­ein­rich­tungen vor das Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt. Geigerin , Sänger , Diri­gent und weitere Künstler hätten stell­ver­tre­tend eine Verfas­sungs­be­schwerde im Eilver­fahren einge­reicht, teilte die Initia­tive am Donnerstag mit.

Theatersitze

Thea­ter­sitze

„Da die Kunst­frei­heit zu den am stärksten im Grund­ge­setz abge­si­cherten Kommu­ni­ka­ti­ons­grund­rechten gehört und die massiven Einschrän­kungen bereits über eine unver­hält­nis­mäßig lange Zeit gehen und sich wissen­schaft­lich nicht wirk­lich begründen lassen, ist deshalb eine verfas­sungs­recht­liche Klärung auf höchster Ebene über­fällig und ange­zeigt“, erklärten die Initia­toren.

Zuvor hatte der Baye­ri­sche Verwal­tungs­ge­richtshof einen Eilan­trag gegen das gene­relle Veran­stal­tungs­verbot und die Schlie­ßung von Thea­tern, Opern- und Konzert­häu­sern in der Corona-Pandemie abge­wiesen. In diesem Urteil sah die Initia­tive „einen schweren Angriff auf die Kunst­frei­heit“. Wissen­schaft­lich erar­bei­tete Studien, denen zufolge das Infek­ti­ons­ri­siko in Kultur­ein­rich­tungen geringer sei als in Einzel­handel, Schulen und Gottes­diensten seien nicht hinrei­chend berück­sich­tigt worden.

Der Initia­tive „Aufstehen für die Kunst“ um , Kevin Connors sowie Mutter, Gerhaher und Albrecht haben sich inzwi­schen zahl­reiche promi­nente Unter­stützer ange­schlossen, darunter Künstler wie , , , , oder sowie Chöre, Veran­stalter, Künst­ler­agen­turen, Verbände, Verlage und Kultur­po­li­tiker.

© MH – Alle Rechte vorbe­halten.

Fotos: CC0 via pixabay