Die Dresdner Musikhochschule ändert während der Corona-Pandemie ihr Zulassungsverfahren. „Wir wollen, dass den jungen Menschen, die planen, in diesem Jahr ein Studium an der Dresdner Hochschule aufzunehmen, durch die Corona-Pandemie keine Nachteile entstehen“, erklärte Rektor Axel Köhler am Mittwoch. Das sei besonders an Kunsthochschulen kompliziert, weil ein Studium dort nur aufnehmen könne, wer eine Eignungsprüfung bestanden habe. Wegen der Kontaktbeschränkung und Infektionsgefahren besonders bei Sängern und Bläsern werde man einen Großteil der Prüfungen in der ersten Runde digital durchführen.

Hochschule für Musik Dresden

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Bewerber, die sich für ein künstlerisches Studium bewerben, können der Hochschule eine Videodatei mit einer künstlerischen Präsentation zusenden. In den Studienfächern Musiktheorie und Komposition wird es darüber hinaus die Möglichkeit einer Onlineprüfung geben“, erläuterte der Rektor. Damit werde man das Verfahren fristgerecht durchführen können, ohne – wie sonst im Bewerbungszeitraum üblich – sehr viele Menschen zur gleichen Zeit in der Hochschule versammeln zu müssen.

Dies sei ein weiterer Schritt der Hochschule auf der Rückkehr zu einem geordneten Regelbetrieb, meinte Köhler. Die Einrichtung hatte am 20. April unter hohen Sicherheitsauflagen den Übebetrieb wieder geöffnet. Seit 4. Mai wurde der Einzelunterricht in den musikalischen Hauptfächern schrittweise wieder aufgenommen.

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