Wie Mozart, Beethoven und der Pop von einem frühen Influencer profitierten

Wer hat hier von wem geklaut? Detektivgeschichten aus der Welt der Klassik: Gehört Klauen zum Handwerk eines Komponisten?

Der Konzertgitarrist und CRESCENDO-Autor Stefan Sell begibt sich auf Spurensuche. Er geht verdächtigen Motiven nach, sammelt unterschlagene und offensichtliche Indizien und ermittelt, wer sich wann und wo die ein oder andere Melodie geborgt hat. Packend und augenzwinkernd entdeckt Stefan Sell hörenswerte Diebstähle der Musikgeschichte.

In dieser Episode begeben wir uns auf die Spuren eines Komponisten, der zu seiner Zeit einer der berühmtesten Persönlichkeiten der ganzen Musikwelt war: Muzio Clementi.

Der in Rom geborene Clementi machte London zu seiner Wahlheimat. Als Kosmopolit sprach er acht Sprachen und eroberte Europas Bühnen. Als wahres Multitalent war er nicht nur ein gefragter Tastenvirtuose, sondern auch Komponist, Kopist, Arrangeur, Dirigent, Klavierlehrer, Musikverleger und Klavierbauer. Nicht nur in Sachen Business und Marketing, der Wahl-Brite aus Italien war ein früher Influencer. Ermittelt wird, wie seine Musik in die Werke Mozarts, Beethovens und der Popmusik kommen konnte.

Mozart weist jeden Verdacht von sich: „Es liegt kein Diebstahl vor, dieses Thema befindet sich weiter in Clementis Klaviersonate.“

Als Experte bei den Ermittlungen mit dabei: der Pianist William Youn – Kosmopolit und „Poet am Klavier”

Ein Podcast von CRESCENDO in Kooperation mit der Deutschen Welle. 

Jeden ersten Samstag im Monat!

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