Markus Müller, Intendant des Staatstheaters Mainz

News | 02.12.2022

Staats­theater Mainz: Inten­dant Müller bleibt bis 2031

von Redaktion Nachrichten

2. Dezember 2022

Der Inten­dant des Staats­thea­ters Mainz, Markus Müller, bleibt fünf weitere Jahre im Amt. Sein bis 2026 laufender Vertrag wird bis zum Ende der Spiel­zeit 203031 verlän­gert. Das haben Vertreter des Landes Rhein­land-Pfalz und der Stadt Mainz als Träger des Mehr­spar­ten­hauses am Freitag einstimmig beschlossen. „Es ist eine außer­or­dent­lich gute Nach­richte für das Staats­theater und die Stadt“, sagte Kultur­staats­se­kretär Jürgen Hardeck als Aufsichts­rats­vor­sit­zender des Thea­ters.

Markus Müller

Markus Müller

Bürger­meister Günter Beck nannte die Vertrags­ver­län­ge­rung „ein tolles Signal für den Thea­ter­standort Mainz“. Mit seiner Schaf­fens­kraft und gemeinsam mit seinem Team präge und gestalte der Inten­dant die Entwick­lung der Innen­stadt als Kultur- und Begeg­nungsort. „Zahl­reiche Auszeich­nungen und Einla­dungen zu renom­mierten Festi­vals belegen immer wieder die große Strahl­kraft und die inhalt­lich-ästhe­ti­sche Rele­vanz des Thea­ters unter der Inten­danz von Markus Müller“, erkläre Kultur­mi­nis­terin Katha­rina Binz (Grüne).

Seit Müllers Amts­an­tritt in der Saison 201415 sind die Besu­cher- und Abon­nen­ten­zahlen konti­nu­ier­lich gestiegen. Kamen 201516 knapp 220.000 Besu­cher in das Theater, waren es in der letzten Saison vor der Corona-Pandemie mehr als 236.000 Zuschauer – das ist der bishe­rige Rekord. Auch die Einnahmen waren den Angaben zufolge auf den höchsten Wert seit Bestehen der Einrich­tung gestiegen. Bereits jetzt gelinge es dem Haus, Abon­nenten und Besu­cher trotz schwie­riger Bedin­gungen wieder zu binden, hieß es nun vom Kultur­mi­nis­te­rium.

Müller bedankte sich für das ihm und seinem Team entge­gen­ge­brachte Vertrauen. Er sei stolz auf seine Kollegen auf und hinter der Bühne. „Selbst unter kompli­zier­testen Bedin­gungen haben sie mit ihrer Krea­ti­vität und Bril­lanz möglich gemacht, dass wir dem oft prosa­ischen Alltag der Menschen andere Welten entge­gen­setzen können“, sagte er.

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Fotos: Andreas Etter