Elīna Garanča

News | 07.09.2022

Öster­rei­chi­scher Musik­thea­ter­preis an Elīna Garanča

von Redaktion Nachrichten

7. September 2022

Mit Elīna Garanča steht eine weitere Gewin­nerin des Öster­rei­chi­schen Musik­thea­ter­preises 2022 fest. Die letti­sche Mezzo­so­pra­nistin erhält als erste weib­liche Künst­lerin den Medien-Sonder­preis, teilten die Veran­stalter am Mitt­woch mit. „Garanča versprüht mit ihrer stimm­li­chen, tech­ni­schen und musi­ka­li­schen Exzel­lenz eine Magie, die das Publikum bei Live-Auftritten und Über­tra­gungen glei­cher­maßen in ihren Bann zieht“, hieß es in der Begrün­dung.

Elīna Garanča

Elīna Garanča

Der „Medien-Sonder­preis“ stehe nicht nur für außer­or­dent­liche stimm­liche und tech­ni­sche Leis­tungen, sondern auch für die Gabe, das Publikum über die atmo­sphä­ri­schen Grenzen eines Live-Auftritts hinweg zu berühren und zu begeis­tern. „Eine Gabe, die Elīna Garanča nicht nur hat, sondern zur Perfek­tion beherrscht“, erklärte Karl-Michael Ebner, Initiator und Präsi­dent des Öster­rei­chi­schen Musik­thea­ter­preises.

Zu den bishe­rigen Trägern des Medien-Sonder­preises zählen der polni­sche Tenor Piotr Beczała (2015), der 2017 verstor­bene russi­sche Bariton Dmitri Hvor­os­tovsky (2016), öster­rei­chi­sche Bass Günther Groissböck (2020) und im vorigen Jahr der deut­sche Tenor Jonas Kauf­mann.

Der Sonder­preis für das Lebens­werk geht in diesem Jahr an die öster­rei­chi­sche Sopra­nistin Gundula Jano­witz. Den Preis für „Inter­na­tio­nales Kultur­enga­ge­ment erhält der japa­ni­sche Diri­gent und Kompo­nist Seiji Ozawa. Die übrigen Preis­träger sollen bei der Verlei­hung am 13. September im Wolken­turm Grafenegg bekannt­ge­geben werden. Eine Fach­jury wählte sie aus 42 Nomi­nierten in elf Kate­go­rien.

Der Öster­rei­chi­sche Musik­thea­ter­preis wird seit 2013 für heraus­ra­gende Leis­tungen in Oper, Operette, Musical und Ballett verliehen. Veran­stalter ist der Verein Art Projekt.

© MH – Alle Rechte vorbe­halten.

Fotos: Sarah Katharina