Tage der Chor- und Orchestermusik 2019

News | 08.07.2022

Tage der Chor- und Orches­ter­musik starten

von Redaktion Nachrichten

8. Juli 2022

Mit einem Auftakt­kon­zert in der Neubran­den­burger Konzert­kirche beginnen am (heutigen) Freitag die dies­jäh­rigen Tage der Chor- und Orches­ter­musik (TCOM). Das drei­tä­gige Amateur­musik-Festival findet zum zweiten Mal in Meck­len­burg-Vorpom­mern statt, nach 1995 in Rostock.

Tage der Chor- und Orchestermusik

Tage der Chor- und Orches­ter­musik

Den ganzen Samstag über bringen Chor‑, Orchester- und Kammer­musik-Ensem­bles aus ganz Deutsch­land den Markt­platz der Vier-Tore-Stadt Neubran­den­burg zum Klingen. Am Sonntag ist die Verlei­hung der Zelter- und der Pro-Musica-Plakette des Bundes­prä­si­denten geplant. Frank-Walter Stein­meier wird die Auszeich­nungen persön­lich an den Gemischten Chor Mahlow 1912 und an das Berliner Ärzte-Orchester über­rei­chen, stell­ver­tre­tend für alle in diesem Jahr ausge­zeich­neten Musik­ver­ei­ni­gungen. 2022 werden 63 Zelter- und 44 Pro-Musica-Plaketten vergeben. Erst­mals seit 2018 wird der Bundes­prä­si­dent wieder selbst die Verlei­hung vornehmen.

„Mit über 14 Millionen Menschen, die in ihrer Frei­zeit Musik machen, stellt die Amateur­musik neben dem Sport die größte Kultur­be­we­gung des Landes dar“, sagte der Präsi­dent des Bundes­ver­bandes Chor & Orchester, Benjamin Strasser. „Bei den Tagen der Chor- und Orches­ter­musik können wir zeigen, wie viel­fältig Chor­szene und Orches­ter­kultur sind.“

Die TCOM sind eines der bedeu­tendsten Festi­vals der Amateur­musik in Deutsch­land. Sie finden jedes Jahr in einem anderen Bundes­land statt. Zur Teil­nahme können sich ansäs­sige Musik­ver­eine, regio­nale Chöre und Ensem­bles bundes­weit bewerben, die Auswahl trifft eine Programm­kom­mis­sion. Tradi­tio­nell findet das Festival jeweils drei Wochen vor Ostern statt. Die Ausgabe 2020 in Dessau wurde wegen der begin­nenden Corona-Pandemie wenige Tage vor Beginn abge­sagt. Im vorigen Jahr wurden die TCOM erst­mals im Sommer veran­staltet.

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Fotos: Bernd Seydel