Cellistin Julia Hagen

News | 12.12.2023

Cellistin Julia Hagen erhält Young Artist Award

von Redaktion Nachrichten

12. Dezember 2023

Die Cellistin Julia Hagen erhält den Credit Suisse Young Artist Award 2024 des Lucerne Festivals, dotiert mit 75.000 Schweizer Franken. Der Preis beinhaltet auch einen Auftritt mit den Wiener Philharmonikern beim Lucerne Festival am 7. September 2024.

Die Cellistin Julia Hagen erhält den „Credit Suisse Young Artist Award“ 2024 des Lucerne Festi­vals. Das gab die Jury um Inten­dant Michael Haef­liger am Dienstag in Wien bekannt. Der Preis ist mit 75.000 Schweizer Franken (rund 79.365 Euro) dotiert. Zudem beinhaltet die Auszeich­nung einen Konzert­auf­tritt mit den Wiener Phil­har­mo­ni­kern beim Lucerne Festival. Dieser wird für öster­rei­chi­sche Musi­kerin am 7. September 2024 unter der Leitung von Chris­tian Thie­le­mann statt­finden.

Julia Hagen

Julia Hagen

Die 1995 in Salz­burg gebo­rene Hagen begann im Alter von fünf Jahren, Violon­cello zu spielen. Sie studierte in ihrer Heimat­stadt und in Wien sowie an der Univer­sität der Künste Berlin und der Kron­berg Academy. In der laufenden Saison konzer­tiert sie mit Orches­tern wie der Dresdner Phil­har­monie unter Krzy­sztof Urbański, dem Rund­funk-Sinfo­nie­or­chester Berlin unter Andrés Orozco-Estrada und dem Orchestre Phil­har­mo­nique de Radio France unter Mirga Graži­nytė-Tyla. Als Kammer­mu­si­kerin spielte sie unter anderem bereits mit Igor Levit, Renaud Capuçon, Nikolai Lugansky und Sir András Schiff.

Der alle zwei Jahre verlie­hene Young Artist Award ist eine Initia­tive vom Lucerne Festival, den Wiener Phil­har­mo­ni­kern, der Gesell­schaft für Musik­freunde Wien und der Credit Suisse Foun­da­tion. Mit der Auszeich­nung werden junge Musi­ker­per­sön­lich­keiten geehrt und für einen entschei­denden Durch­bruch unter­stützt. Zu den bishe­rigen Preis­trä­gern zählen die Cellistin Sol Gabetta, der Pianist Martin Helm­chen, der Geiger Sergey Khach­a­tryan und zuletzt die Saxo­pho­nistin Valen­tine Michaud.

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Fotos: Martina Draper / Lucerne Festival