Gustavo Gimeno, designierter Musikdirektor des Teatro Real Madrid

News | 14.07.2022

Gustavo Gimeno wird Musik­di­rektor des Teatro Real

von Redaktion Nachrichten

14. Juli 2022

Gustavo Gimeno wird neuer Musik­di­rektor des Teatro Real in Madrid. Das Exeku­tiv­ko­mitee und das Kura­to­rium votierten am Donnerstag einstimmig für seine Ernen­nung, teilte das Haus mit. Der Spanier folgt im Herbst 2025 auf Ivor Bolton, dessen Vertrag dann nach zehn Jahren ausläuft. Gleich­zeitig wurde der Erste Gast­di­ri­gent Nicola Luisotti zum emeri­tierten Diri­genten ernannt. Der Italiener werde eng mit dem neuen musi­ka­li­schen Direktor zusam­men­ar­beiten.

Gustavo Gimeno

Gustavo Gimeno

Der 1976 in Valencia gebo­rene Gimeno ist seit 2020 Musik­di­rektor des Toronto Symphony Orchestra und wirkt bis 2025 in glei­cher Posi­tion beim Luxem­bourg Phil­har­monic Orchestra. Seine Zusam­men­ar­beit mit dem Teatro Real begann 2019 bei einer Moskau-Tournee mit dem Titu­lar­or­chester des Hauses. Im April dieses Jahres diri­gierte er in Madrid erst­mals Sergej Prokof­jews Oper „Der feurige Engel“. Danach sei klar geworden, „dass er der ideale Diri­gent für das Team des Teatro Real ist“, erklärte der künst­le­ri­sche Leiter, Joan Mata­bosch.

„Im Namen des Teatro Real freue ich mich, unseren zukünf­tigen musi­ka­li­schen Leiter, der sich durch seine Energie, seinen Stil und seine Virtuo­sität auszeichnet, will­kommen zu heißen und weiterhin auf die wert­volle Zusam­men­ar­beit von Nicola Luisotti zu zählen“, sagte der Präsi­dent des Teatro Real, Gregorio Marañón. „Im Laufe der Jahre haben wir groß­ar­tige musi­ka­li­sche Arbeit mit Ivor Bolton genossen und werden dies auch in den nächsten drei Saisons tun.“

„Ich begrüße mit großer Freude das Privileg, meine Bezie­hung zu diesem renom­mierten Theater, zur Stadt Madrid und zu ihrem wunder­baren Publikum zu vertiefen“, erklärte Gimeno. Er freue sich auf die Zusam­men­ar­beit mit den Künst­lern des Teatro Real. „Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um dieser ange­se­henen Insti­tu­tion zu dienen und ihre künst­le­ri­sche Exzel­lenz zu erhalten“, fügte er hinzu.

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Fotos: Anne Dokter