Münchner Philharmoniker

News | 14.12.2023

Münchner Phil­har­mo­niker spielen für israe­li­sche Stadt

von Redaktion Nachrichten

14. Dezember 2023

Die Münchner Philharmoniker und die Stadt München planen für Januar 2024 ein Solidaritätskonzert für Münchens israelische Partnerstadt Be'er Sheva. Ziel ist es, ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen und den Zusammenhalt mit den in Deutschland lebenden Juden zu zeigen.

Die Münchner Phil­har­mo­niker und die baye­ri­sche Landes­haupt­stadt planen ein Soli­da­ri­täts­kon­zert für Münchens israe­li­sche Part­ner­stadt Be’er Sheva. Damit wolle man ein Zeichen gegen Anti­se­mi­tismus setzen und den Zusam­men­halt mit allen in Deutsch­land lebenden Juden zum Ausdruck bringen, hieß es in einer gemein­samen Mittei­lung vom Donnerstag. Das Konzert findet am 17. Januar 2024 in der Isar­phil­har­monie statt. Unter der Leitung von Zubin Mehta spielt das Orchester die 2. Symphonie und das 2. Klavier­kon­zert von Johannes Brahms, Solist ist Yefim Bron­fman.

Münchner Philharmoniker

Münchner Phil­har­mo­niker

München und Be’er Sheva verbindet seit 2021 eine Städ­te­part­ner­schaft. Nach dem Über­fall der Isla­misten auf Israel am 7. Oktober hat der Münchner Stadtrat beschlossen, eine Million Euro zur Verfü­gung zu stellen. Mit dem Geld will Be’er Sheva einen Notfall­fonds einrichten, um die durch die Terror­akte und den andau­ernden Rake­ten­be­schuss entstan­denen Heraus­for­de­rungen zu bewäl­tigen. Daneben hat das Soroka Medical Center in Be’er Sheva, das größte Kran­ken­haus in Südis­rael, um finan­zi­elle Unter­stüt­zung zur Beschaf­fung medi­zi­ni­scher Ausrüs­tung gebeten. Dafür wollen München bei dem Konzert Spenden sammeln.

„Unsere Part­ner­stadt leidet noch immer unter dem Terror der Hamas“, sagte Ober­bür­ger­meister Dieter Reiter (SPD). „Es ist nicht nur ein Zeichen der Soli­da­rität, sondern auch eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, dass München in dieser Situa­tion soli­da­risch an der Seite Israels und ihrer Part­ner­stadt steht und dass wir helfen, wo wir können.“

© MH – Alle Rechte vorbe­halten.

Fotos: Judith Buss