Preisträgerkonzert des Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen 2010 mit Oboistin Cristina Gomez und der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach

News | 15.01.2024

157 junge Musiker zum Wett­be­werb Mark­neu­kir­chen

von Redaktion Nachrichten

15. Januar 2024

Der Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen hat 157 Oboisten und Posaunisten aus 31 Ländern eingeladen, darunter erstmals Anmeldungen aus Ecuador und dem Iran. Die meisten Kandidaten kommen aus Deutschland, China, Portugal und Südkorea.

Der Inter­na­tio­nale Instru­men­tal­wett­be­werb Mark­neu­kir­chen lädt in diesem Jahr 157 junge Oboisten und Posau­nisten aus 31 Ländern ein. Das sei das zweit­beste Melde­er­gebnis für diese beiden Fächer, teilten die Veran­stalter am Montag mit. An der Oboe wurden 88 Bewerber aus 25 Ländern zuge­lassen, an der Posaune sind es 69 Teil­nehmer aus 24 Ländern. Die meisten Kandi­daten kommen aus Deutsch­land (30), gefolgt von China (17) sowie Portugal und Südkorea (je 14). Erst­mals gab es Anmel­dungen aus Ecuador und dem Iran.

Instrumentalwettbewerb Markneukirchen

Instru­men­tal­wett­be­werb Mark­neu­kir­chen

Der Wett­be­werb findet vom 2. bis 11. Mai statt. Den Preis­trä­gern werden Geld­preise in Höhe von insge­samt 31.000 Euro in Aussicht gestellt. Daneben erwarten sie auch Konzert­enga­ge­ments und Sach­preise, wie Gutschriften auf Instru­mente, sowie ein Publi­kums­preis.

2024 wird der Wett­be­werb zum 59. Mal ausge­richtet. Im jähr­li­chen Wechsel zwischen Streich- und Blas­in­stru­menten soll er der Nach­wuchs­för­de­rung dienen. Schirm­herren sind Yvonne Magwas, Vize­prä­si­dentin des Deut­schen Bundes­tages, und der Chef­di­ri­gent der Säch­si­schen Staats­ka­pelle Dresden, Chris­tian Thie­le­mann.

Die Region um Mark­neu­kir­chen gilt als einer der bedeu­tendsten Stand­orte für den Musik­in­stru­men­tenbau in Europa, der hier eine jahr­hun­der­te­alte Tradi­tion hat.

© MH – Alle Rechte vorbe­halten.

Fotos: Ellen Liebner