Hasko Weber, designierter Interimsintendant Staatstheater Cottbus

News | 16.05.2024

Hasko Weber wird Inte­rims­in­ten­dant in Cottbus

von Redaktion Nachrichten

16. Mai 2024

Hasko Weber wird Inte­rims­in­ten­dant am Staats­theater Cottbus. Der Stif­tungsrat der Bran­den­bur­gi­schen Kultur­stif­tung Cottbus-Frank­furt (Oder) wählte ihn am Donnerstag für die Spiel­zeit 202526. Weber über­nimmt über­gangs­weise die Nach­folge von Stephan Märki, der seinen Posten im Sommer 2025 auf eigenen Wunsch abgibt. Bereits ab dem 17. Mai 2024 wird Weber als desi­gnierter Inten­dant berufen. In dieser Zeit soll die Suche nach einer lang­fris­tigen Inten­danz weiter­gehen.

Hasko Weber

Hasko Weber

Weber ist seit 2013 Gene­ral­inten­dant am Deut­schen Natio­nal­theater Weimar. Seinen dortigen Vertrag lässt er im Sommer 2025 vorzeitig enden. Mit dem gebür­tigen Dresdner habe man „einen der profi­lier­testen Thea­ter­ma­cher im deutsch­spra­chigen Raum als Inte­rims­in­ten­danten“ gewonnen, sagte Bran­den­burgs Kultur­mi­nis­terin Manja Schüle (SPD), die auch Vorsit­zende des Stif­tungs­rates ist. „Er ist ein ausge­wie­sener Kenner der deut­schen Thea­ter­land­schaft, profi­lierter Kunst­ma­nager und feierte zahl­reiche Erfolge im Osten und im Westen.“

Der schei­dende Inten­dant Märki bezeich­nete Weber als „die best­mög­liche Wahl“ für seine Amts­nach­folge. Dieser sei „ein äußerst versierter Thea­ter­mann mit lang­jäh­riger Erfah­rung auch in der Leitung eines Mehr­spar­ten­hauses mit künst­le­risch, poli­tisch wie mensch­lich weitem Blick“. Märki hatte die Inten­danz in Cottbus im Sommer 2020 ange­treten, er wirkt auch als Opern­di­rektor und führt Regie.

Das Cott­buser Theater wurde 1908 eröffnet. 1992 wurde das Cott­buser Stadt­theater zum Staats­theater ernannt. Es ist das einzige Mehr­spar­ten­theater Bran­den­burgs mit Musik­theater, Phil­har­mo­ni­schem Orchester, Schau­spiel und Ballett. Das Land unter­stützt das Haus mit jähr­lich rund 17 Millionen Euro. Die Stadt Cottbus unter­stützt das Theater jähr­lich mit sechs Millionen Euro. Weitere sieben Millionen Euro kommen aus dem Bran­den­bur­gi­schen Finanz­aus­gleichs­ge­setz.

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Fotos: Andreas Schlager