Ursula Haselböck, Intendantin der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

News | 16.09.2022

Fest­spiele MV kehren zur Norma­lität zurück

von Redaktion Nachrichten

16. September 2022

Die Fest­spiele Meck­len­burg-Vorpom­mern haben in diesem Sommer rund 59.600 Besu­cher ange­zogen. Damit verzeichne das Festival ein erheb­li­ches Plus gegen­über dem pande­mie­be­dingt stark einge­schränkten Vorjahr mit 37.500 Gästen im Sommer, teilten die Veran­stalter am Freitag mit. Man bleibe aber noch hinter den Vor-Corona-Jahren zurück. Im Sommer 2019 hatten die Fest­spiele mit 84.500 Besu­chern das zweit­beste Ergebnis ihrer Geschichte erzielt.

Ursula Haselböck

Ursula Hasel­böck

„Am Ende unseres drei­mo­na­tigen Fest­spiel­som­mers bin ich sehr froh darüber, dass wir nach zwei Jahren mit nur einge­schränkten Konzert­mög­lich­keiten in 2022 endlich wieder zurück­kehren konnten zur Norma­lität“, erklärte Inten­dantin Ursula Hasel­böck. Von den 141 Veran­stal­tungen an 60 Orten in ganz Meck­len­burg-Vorpom­mern waren 30 ausver­kauft.

Allein 24 Konzerte gestal­tete der dies­jäh­rige Preis­träger in Resi­dence Emma­nuel Tjekna­vo­rian. Der 27-jährige Öster­rei­cher trat als Diri­gent und Violi­nist auf, an einem Wochen­ende auf Schloss Ulrichs­husen spielte er auf Mozarts eigener Costa-Geige. Zu den weiteren Gästen des Festi­vals zählten das BBC Symphony Orchestra, der Cellist Daniel Müller-Schott und die Geigerin Patricia Kopat­schin­skaja mit dem Ensemble Reso­nanz. Das Abschluss­kon­zert am Sonntag (18. September) in Wismar gestaltet das NDR Elbphil­har­monie Orchester unter der Leitung von Andris Poga.

Die Fest­spiele Meck­len­burg-Vorpom­mern zählen zu den drei führenden klas­si­schen Musik­fes­ti­vals in Deutsch­land.

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Fotos: Oliver Borchert