Cecilia Bartoli (Sesto), Daniel Behle (Tito Vespasiano) in "La clemenza di Tito", Salzburger Festspiele 2024

News | 21.05.2024

Salz­burger Pfingst­fest­spiele mit posi­tiver Bilanz

von Redaktion Nachrichten

21. Mai 2024

Die Salz­burger Pfingst­fest­spiele bilan­zieren in diesem Jahr eine „hervor­ra­gende Publi­kums­re­so­nanz“. Das vier­tä­gige Programm zog 13.225 Gäste an, die Auslas­tung lag bei 98,5 Prozent, wie die Veran­stalter am Dienstag mitteilten. Beide Werte lagen etwas höher als im Vorjahr.

"La clemenza di Tito"

„La clemenza di Tito“

Im Mittel­punkt der Fest­spiele standen erst­mals Werke von Wolf­gang Amadeus Mozart. „Ich selbst war erstaunt, wie viele Aspekte von Mozarts Schaffen wir in diesem Jahr schließ­lich unter­bringen konnten“, sagte die Künst­le­ri­sche Leiterin Cecilia Bartoli. Den Auftakt bildete Robert Carsens Neuin­sze­nie­rung der Oper „La clemenza di Tito“ mit Bartoli als Sesto. Auch im Opern­pas­ticcio „Une folle journée“ mit Ensem­bles und Arien aus Mozarts drei großen Da Ponte-Opern über­nahm die Mezzo­so­pra­nistin verschie­dene Rollen.

Ihr Debüt bei den Pfingst­fest­spielen gab die Deut­sche Kammer­phil­har­monie Bremen unter der Leitung von Chef­di­ri­gent Paavo Järvi, die zwei Sympho­nien Mozarts inter­pre­tierte sowie das Klavier­kon­zert Nr. 25 mit Daniil Trif­onov als Solist. Den Abschluss bildete ein Gala­kon­zert zum 50-jährigen Salz­burger Bühnen­ju­bi­läum von Plácido Domingo, bei dem neben dem Jubilar auch Künstler wie Sonya Yoncheva, Aida Gariful­lina, Erwin Schrott und Rolando Villazón auftraten. Begleitet wurden sie vom Münchner Rund­funk­or­chester unter Marco Armi­liato.

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Fotos: SF/Marco Borrelli