Generalintendant Hans-Georg Wegner, Kaufm. Geschäftsführer Christian Schwandt, Mecklenburgisches Staatstheater

News | 27.12.2022

Staats­theater Schwerin zieht posi­tive Bilanz für 2022

von Redaktion Nachrichten

27. Dezember 2022

Das Meck­len­bur­gi­sche Staats­theater Schwerin hat 2022 bei etwa 450 Vorstel­lungen und Konzerten rund 93.800 Besu­cher begrüßt. Das waren mehr als doppelt so viele Gäste als 2021 (45.000 Besu­cher bei 350 Veran­stal­tungen), wie das Haus am Dienstag mitteilte. Die erste Hälfte des zu Ende gehenden Jahres sei noch von Corona-bedingten Platz­re­du­zie­rungen und einer zwei­mo­na­tigen Schlie­ßung des Thea­ters geprägt gewesen.

Hans-Georg Wegner, Christian Schwandt

Hans-Georg Wegner, Chris­tian Schwandt

„Wir können auf ein erfolg­rei­ches Jahr 2022 ohne finan­zi­elle Defi­zite zurück­schauen“, resü­mierte der Kauf­män­ni­sche Geschäfts­führer Chris­tian Schwandt. Im November und Dezember sei die Karten­nach­frage sehr gut gewesen. „Durch das Weih­nachts­ge­schäft haben wir damit ein Niveau wie vor Corona erreicht“, sagte er.

Gene­ral­inten­dant Hans-Georg Wegner blickte unter anderem auf die Eröff­nung der neuen Spiel­stätte M*Halle mit rund 2.000 Gästen und „prop­pe­volle“ Fami­li­en­vor­stel­lungen zu Weih­nachten. Zudem lobte er die Nomi­nie­rung von Sarah-Katha­rina Karls Bühnen­bild zur Ligeti-Oper „Le Grand Macabre“ für den Thea­ter­preis „Der Faust“ und die „vor Vita­lität sprü­hende“ Staats­ka­pelle mit 22 jung nach­be­setzten Musi­kern. Insge­samt habe das Haus gezeigt, „dass wir ein Kraft­quell für unsere Gäste sein können, der vor Ort wirkt und über­re­gional strahlt“.

Die größte Heraus­for­de­rung für das kommende Jahr ist die geplante Eröff­nung der Kultur­mühle in Parchim. Der frühere Getrei­de­spei­cher soll nach ihrem Umbau ab April 2023 als weitere Spiel­stätte des Meck­len­bur­gi­schen Staats­thea­ters etabliert werden.

© MH – Alle Rechte vorbe­halten.

Fotos: Silke Winkler