Neun CDs sind dem unbekannten Beethoven gewidmet.Nicht nur Kuriositäten

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Den unbekannten Beethoven stellt eine Box mit neun CDs vor. Versammelt sind darauf all die Kompositionen, die keine Opuszahl tragen wie Tänze, Kantaten und Lieder oder Kuriositäten wie musikalische Scherze und Widmungsstücke.

Porträt von dem dänischen Maler Christian Hornemann
aus dem Jahr 1802. Im Jahr darauf gab Beethoven in Wien
sein Debüt als Vokalkomponist.

Auch einige der über 170 Liedbearbeitungen irischer, schottischer, englischer und walisischer Melodien sind enthalten sowie Beethovens einziges Oratorium Christus am Oelberge op. 85, mit dem er 1803 in Wien sein Debüt als Vokalkomponist gab. Am Beginn steht die Klaviersonate op. 61a, die Beethoven nach dem Violinkonzert op. 61 anfertigte. Im Unterschied zu ihrer Vorlage, die als Inbegriff der Gattung angesehen wird, fand sie kaum Verbreitung.

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Das „flüchtige Ereignis“ in crescendo anzukündigen, ist die Aufgabe von Dr. Ruth Renée Reif: Als Erleben-Redakteurin spürt sie mit detektivischem Eifer packende, hören- und sehenswerte Veranstaltungen für uns auf. Dr. Ruth Renée Reif studierte in Wien Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und ist seit ihrer Promotion 1987 in München als freie Journalistin und Publizistin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen zählen eine Biografie über die Sängerin Karan Armstrong, ein historisches Porträt der Stuttgarter Philharmoniker sowie zahlreiche Gespräche mit Musikern, Schriftstellern und Philosophen.

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