Ludwig van Beethoven

Nicht nur Kurio­si­täten

von Ruth Renée Reif

23. Dezember 2019

Neun CDs sind dem unbekannten Beethoven gewidmet.

Den unbe­kannten Beet­hoven stellt eine Box mit neun CDs vor. Versam­melt sind darauf all die Kompo­si­tionen, die keine Opus­zahl tragen wie Tänze, Kantaten und Lieder oder Kurio­si­täten wie musi­ka­li­sche Scherze und Widmungs­stücke.

Porträt von dem däni­schen Maler Chris­tian Horn­emann
aus dem Jahr 1802. Im Jahr darauf gab Beet­hoven in
sein Debüt als Vokal­kom­po­nist.

Auch einige der über 170 Lied­be­ar­bei­tungen irischer, schot­ti­scher, engli­scher und wali­si­scher Melo­dien sind enthalten sowie Beet­ho­vens einziges Orato­rium Christus am Oelberge op. 85, mit dem er 1803 in Wien sein Debüt als Vokal­kom­po­nist gab. Am Beginn steht die Klavier­so­nate op. 61a, die Beet­hoven nach dem Violin­kon­zert op. 61 anfer­tigte. Im Unter­schied zu ihrer Vorlage, die als Inbe­griff der Gattung ange­sehen wird, fand sie kaum Verbrei­tung.

„unknown” ( Clas­sics)
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