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Kulturelle Veranstaltungen in Bayerns Theatern, Konzert- und Opernhäusern sollen ab kommender Woche wieder möglich sein. Landkreise und kreisfreie Städte mit einer stabilen 7‑Tage-Inzidenz unter 100 können dies zulassen. Das beschloss die Staatsregierung in München am Dienstag. Auch für Laien- und Amateurensembles sollen Auftritts- und Probenmöglichkeiten geschaffen werden. Ein entsprechendes Konzept werde das Kunstministerium bis zur nächsten Kabinettssitzung vorschlagen.

Bayerische Staatsoper, Zuschauerraum

Bayerische Staatsoper, Zuschauerraum

Von den 71 Landkreisen und 25 kreisfreien Städten Bayerns haben laut Robert-Koch-Institut aktuell 19 Regionen eine 7‑Tage-Inzidenz unter 100. Weitere 38 Gebiete bewegten sich unter 150 und zehn unter 165. In 29 Landkreisen oder kreisfreien Städten liege der Wert darüber, 19 davon hätten sogar noch mehr als 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner im 7‑Tage-Schnitt.

Kunstminister Bernd Sibler (CSU) sprach von einem Freudentag. „Der heutige Kabinettsbeschluss leitet das Comeback von kulturellen Veranstaltungen in Bayern ein“, sagte er. Die Sicherheitsmaßnahmen und fortschreitenden Impfungen zeigten Wirkung. Zudem verspreche der nahende Sommer zusätzliche Besserung hinsichtlich des Infektionsgeschehens. Da sei es die logische Konsequenz, den Kunst- und Kulturliebhabern sowie den Künstlern Perspektiven zu bieten und Öffnungen in die Wege zu leiten. „Unsere Einrichtungen sind darauf auch gut vorbereitet, da der Probenbetrieb durchgängig möglich war. Schritt für Schritt kehren wir so wieder zu mehr Normalität zurück“, erklärte Sibler.

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