Der Musikpreis OPUS KLASSIK 2021 wird an die Künstler übergeben. Die Preisträger stellen sich in Konzerten vor und erhalten ihre Auszeichnung. Das OPUS-KLASSIK-Wochenende beginnt am 9. Oktober 2021 mit einem Kammerkonzert in der Berliner Villa Elisabeth. 

Die OPUS-KLASSIK-Preisträger führen in ihrem Kammerkonzert von Johann Sebastian Bach über Vincenzo Bellini und Richard Strauss bis zu György Kurtág quer durch die Musikgeschichte.

Männliches Meisterstück

Helen Dabringhaus
(Foto: © Helen Dabringhaus)

Die Flötistin Helen Dabringhaus und der Pianist Fil Liotis eröffnen das Kammerkonzert. Die beiden widmen sich dem Allegro von Beethovens Sonate in B‑Dur, die Joachim Kaiser ein „männliches Meisterstück“ nannte.

Ausgezeichnet wurde Helen Dabringhaus für die „Innovative Audioproduktion“:

Christian Heinrich Rinck: „Chamber Music. Vol.2”, Helen Dabringhaus, Trio Parnassus (MDG)

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Weitere Informationen zu Helen Dabringhaus unter: helendabringhaus.com

Komponiert in wenigen Tagen

Robert Neumann Pianist
(Foto: © Marco Borggreve

Der Pianist und Komponist Robert Neumann spielt zwei seiner Werke aus dem Jahr 2019: Die Arie im alten Stil, und Burlesca, das er innerhalb von nur wenigen Tagen zu Papier brachte.

Robert Neumann wurde als „Nachwuchskünstler“ des Jahres ausgezeichnet. 

Bach, Chopin, Rachmaninow“, Robert Neumann, SWR Symphonieorchester, Kerem Hasan (SW)

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Weitere Informationen zu Robert Neumann unter: www.neumann-robert.de

Das Violoncello da Spalla

Sergey Malov
(Foto: © Julia Wesely)

Der Geiger Sergey Malov kommt mit seinem Violoncello da Spalla, einem kleinen Cello, das umgehängt gespielt wird und mit Bachs Präludium in c‑Moll aus dem Wohltemperierten Klavier.

Sergey Malov wird ausgezeichnet für die „Solistische Einspielung“:

Johann Sebastian Bach: „6 Suites for Violoncello solo”, Sergey Malov (Solo Musica)

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Weitere Informationen zu Sergey Malov unter: sergeymalov.com

Romantische Gondelfahrt

Dejan Lazić
(Foto: © Lin Gothoni) 

Der Pianist Dejan Lazić und die Geigerin Zen Hu treten mit Liedern von Richard Strauss sowie der Gondoliera, Liszts Einladung zu einer romantischen Gondelfahrt aus den Venezia e Napoli, auf.

Dejan Lazić wird ausgezeichnet für die „Kammermusikeinspielung“:

Wolfgang Amadeus Mozart: „Piano Quartets K 478 & 493, Rondo Concertante K 333“, Dejan Lazić, Benjamin Schmid, Zen Hu, Johannes Erkes, Enrico Bronzi (Onyx)

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Weitere Informationen zu Dejan Lazić unter: www.dejanlazic.com

Die essenziellen Fragen der Menschheit

Tabea Zimmermann
(Foto: © Marco Borggreve)

Nach der Pause erklingt In Nomine – all’ongheres, das György Kurtág nach einem ungarischen Volkslied komponierte. Tabea Zimmermann stellt sich der Herausforderung. Die Freiheit von Kurtágs Notation findet sie „fantastisch“. Es habe für sie Welten eröffnet, dass die Musik nicht in einer Taktstruktur aufgeschrieben sei. Und wie Johann Sebastian Bach, von dem sie eine Suite spielt, gebe auch Kurtág den essenziellen Fragen der Menschheit Ausdruck.

Tabea Zimmermann erhält die Auszeichnung für die „Solistische Einspielung“:

Tabea Zimmermann plays Bach & Kurtág“, Solo II (myrios classics)

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Weitere Informationen zu Tabea Zimmermann unter: www.tabeazimmermann.de

Freies Lebensgefühl

Andreas Sieling
(Foto: © Boris Streubel) 

Von dem Organisten Andreas Sieling gibt es eine Orgelimprovisation über Paul Linckes Lied Berliner Luft zu hören, das als Synonym eines freien Lebensgefühls steht.

Andreas Sieling wurde ausgezeichnet für die „Solistische Einspielung“:

Berlin! Organ Works by Berlin Composers”, Andreas Sieling (MDG)

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Weitere Informationen zu Andreas Sieling unter: organist.de

Variationen über verbotene Liebe

Selina Ott
(Foto: © Nancy Horowitz) 

Mit der Konzertetüde op. 49 für Solotrompete des als Bach-Interpret bekannt gewordenen russischen Komponisten Alexander Goedicke aus dem Jahr 1936 zeigt die Trompeterin Selina Ott ihr Können. Variationen über ein Thema aus Lorenzo Bellinis Oper Norma bringt sie mit dem Pianisten En-Chia Lin zur Aufführung.

Selina Ott wurde ausgezeichnet für die „Konzerteinspielung”:

Trumpet Concertos“, Selina Ott, ORF Vienna Radio Symphony Orchestra, Roberto Paternostro (Orfeo)

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Weitere Informationen zu Selina Ott unter: www.selinaott.com

Romantischer Ausklang

Das Trio Parnassus
(Foto: © Licht-Schein Fotografie)

Und für einen romantischen Ausklang sorgt das Trio Parnassus mit Kompositionen von Christian Heinrich Rinck und Cécile Louise Chaminade.

Mit dem Trio Parnassus schließt sich der Kreis der Preisträger des Abends. Denn es wurde mit Helen Dabringhaus für ihre „Innovative Audioproduktion“ ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Trio Parnassus unter: www.trioparnassus.com

(Foto: © Christian Spielmann)

Moderiert wird der Abend von Anna Novák.

Ausrichter des Preises, der herausragende Klassik-Künstler und ‑Tonträger auszeichnet, ist der Verein zur Förderung der Klassischen Musik e.V., in dem Musiklabels, Veranstalter, Verlage und Personen mit Einflüssen in der klassischen Musik vertreten sind.

Weitere Informationen zum Kammerkonzert der OPUS-KLASSIK-Preisträger in der Villa Elisabeth am 9. Oktober 2021, das live zu erleben ist und im Stream zu verfolgen ist, unter: www.opusklassik.de
Hier geht es zum Stream des Kammerkonzerts.

 

 

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Das „flüchtige Ereignis“ in crescendo anzukündigen, ist die Aufgabe von Dr. Ruth Renée Reif: Als Erleben-Redakteurin spürt sie mit detektivischem Eifer packende, hören- und sehenswerte Veranstaltungen für uns auf. Dr. Ruth Renée Reif studierte in Wien Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und ist seit ihrer Promotion 1987 in München als freie Journalistin und Publizistin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen zählen eine Biografie über die Sängerin Karan Armstrong, ein historisches Porträt der Stuttgarter Philharmoniker sowie zahlreiche Gespräche mit Musikern, Schriftstellern und Philosophen.

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