News | 26.10.2020

Orchester in NRW fordern diffe­ren­zierte Corona-Regeln

von Redaktion Nachrichten

26. Oktober 2020

Die Orchesterkonferenz NRW fordert differenzierte Corona-Regeln für Oper und Konzert, um eine kluge Balance zwischen Infektionsschutz und Spielbetrieb zu ermöglichen. Die Begrenzung des Publikums gefährde Theater und Orchester und sei nicht angemessen.

Die Orches­ter­kon­fe­renz (OK NRW) fordert diffe­ren­zierte Corona-Regeln für Oper und Konzert. Die neuer­liche Begren­zung des Publi­kums gefährde die Theater und Orchester, sagte OK-Spre­cher Steffen Schrank am Montag. Land und Kommunen müssten ein Konzept erstellen, „das eine kluge zwischen ausrei­chendem Infek­ti­ons­schutz und einem vernünf­tigen Spiel­be­trieb ermög­licht“.

Orchester

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Die Corona-Schutz­ver­ord­nungen des Landes erlaubten jetzt bei Veran­stal­tungen nur noch maximal 250 Besu­cher. In manchen Städten verord­neten die örtli­chen Behörden sogar noch schär­fere Maßnahmen. Dabei habe sich gerade bei klas­si­schen Musik­ver­an­stal­tungen gezeigt, dass hier das Anste­ckungs­ri­siko gering ist.

„Von der Bühne aus sehen wir, wie diszi­pli­niert sich das Publikum verhält, wir sind hier ja nicht auf einer wilden Party“, erklärte Schrank, der auch Musiker bei den Bochumer Sympho­ni­kern ist. „Die bishe­rigen Schutz­kon­zepte haben funk­tio­niert, uns ist keine Infek­tion bei den Besu­chern bekannt.“

Der Orches­ter­kon­fe­renz NRW vertritt 21 Klang­körper. Sie setzt sich aus den Orches­ter­vor­ständen, den Betriebs- und Perso­nal­räten sowie den Dele­gierten der Deut­schen Orches­ter­ver­ei­ni­gung (DOV) zusammen.

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Fotos: CC0 via pixabay