Das Orff Festival lädt am Wochenende des 25. und 26. Juli 2020 zu Konzerten mit Musik von Ludwig van Beethoven und Carl Orff nach Andechs an den Ammersee.

Das Orff Festival feiert mit seinem Konzertwochenende gleich zwei Jubiläen, den 250. Geburtstag von Beethoven und den 125. Geburtstag von Carl Orff. Im Florian-Stadl, dem einstigen Heustadl von Kloster Andechs am Fuß des Heiligen Berges über dem Ammersee, wo Carl Orff viele Jahre lebte, arbeitete und auf eigenen Wunsch auch begraben wurde, kommen an einem Wochenende Kammermusikwerke und Lieder beider Komponisten zur Aufführung. „Der Titan & der Altbayer“ ist das Samstagsprogramm überschrieben.

Hendrik Blumenroth
Spielte als Solist im Orchester und als Kammermusiker: der Cellist Hendrik Blumenroth

Die Pianistin Margarita Oganesjan (Foto oben) spielt die beiden Sonaten Nr. 2 und Nr. 3, die Beethoven seinem Lehrer Haydn widmete. Und mit dem Cellisten Hendrik Blumenroth bringt sie das Stück Gassenhauer aus dem Orff’schen Schulwerk zur Aufführung. Zugrunde liegt dem Stück eine Lautenkomposition des Renaissance-Komponisten und Lautenisten Hans Neusiedler aus dem Jahr 1536. Carl Orff entwickelte es mit der Musikpädagogin Gunhild Keetman.

Das Henschel Quartett
Das Henschel Quartett: der Cellist Mathias Beyer-Karlshøj, die Bratschistin Monika Henschel und die Geiger Christoph Henschel und Teresa la Cour
(Foto: © Felix Krammer)

Das Stück steht auch zum Auftakt am Sonntagnachmittag auf dem Programm, gefolgt von Beethovens Kreutzersonate und seinem Streichquartett op. 95. Neben den beiden Pianistinnen Oganesjan und Lika Bibileishvili ist auch das Henschel Quartett der Geiger Christoph Henschel und Teresa la Cour, der Bratschistin Monika Henschel und des Cellisten Mathias Beyer-Karlshøj zu Gast.

Die Pianistin Lika Bibileishvili ist Gast beim Orff Festival
Fasziniert von den unbegrenzten Möglichkeiten im Tonklang und in der Harmonie des Klaviers: die Pianistin Lika Bibileishvili

Ein zweites Konzert am frühen Abend ist den Liedern für Gesang und Klavier gewidmet, die Orff nach Texten von Hölderlin und Heine komponierte, sowie dem Liederzyklus, den Beethoven nach Versen des Dichters der Empfindsamkeit Christian Fürchtegott Gellert schrieb. Solistin ist die Mezzosopranistin Lioba Braun. Dazwischen erklingt Beethovens Geistertrio, das seinen Namen Carl Czernys Bemerkung über den „geisterhaft schauerlichen“ Satz verdankt. Für einen unterhaltsamen Ausklang des Wochenendes sorgt der Kabarettist Andreas Reber mit einem Beethoven-Abend.

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Weitere Informationen zu den Konzerten und zu den Auflagen, unter denen sie stattfinden: www.orff-festival.com

Mehr zu Carl Orff im Orff-Dossier auf CRESCENDO.DE

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