Die Orpheum Stiftung feiert ihr 30. Jubiläum mit einem Stream auf ihrer Website ab 10. November 2020.

Seit 30 Jahren unterstützt die Schweizer Orpheum Stiftung junge MusikerInnen. Gegründet wurde sie von Hans Heinrich Coninx, dem Verleger und damaligen Präsidenten des Verwaltungsrates der Tamenia AG. „Damit sich Erfolg einstellt, muss man jungen Solisten die Möglichkeit bieten, mit hervorragenden Dirigenten und Orchestern zusammen zu arbeiten und sich bei Auftritten vor großem Publikum zu beweisen“, erläutert er die Intention der Stiftung.

Über 100 Orchester- und Solokonzerte

Das künstlerische Kuratorium der Stiftung schlägt Jahr für Jahr junge Talente zur Förderung vor. Seit 2000 ist der Dirigent Howard Griffiths Künstlerischer Leiter der Stiftung. Über 100 Orchester- und Solokonzerte konnte die Stiftung durchführen. Auch eine CD-Reihe rief sie ins Leben. Zu den von ihre geförderten Musikern zählen Renaud Capuçon, Martin Grubinger, Yuja Wang und Alice Sara Ott. 

Das Jubiläumskonzert im Stream

Ihr Jubiläum feiert die Stiftung mit einem Konzert von drei jungen Künstlern, dem Geiger David Nebel, dem Cellisten Dorukhan Doruk und dem Pianisten Oliver Schnyder. Sie spielen die beiden Sonaten für Klavier und Cello op. 24 und op. 102 sowie das Gassenhauer-Trio von Ludwig van Beethoven. Das Konzert wird am 7. November 2020 in kleinem Rahmen in der Druckerei in Baden aufgezeichnet, und ist vier Tage darauf auf der Website der Stiftung im Stream zu sehen.

Weitere Informationen zur Stiftung sowie zum Stream des Jubiläumskonzerts unter: orpheum.ch

Foto Titelbild: Marco Borggreve, Peter Adamik und Ira Weinrauch

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Ruth Renée Reif
Das „flüchtige Ereignis“ in crescendo anzukündigen, ist die Aufgabe von Ruth Renée Reif: Als Erleben-Redakteurin spürt sie mit detektivischem Eifer packende, hören- und sehenswerte Veranstaltungen für uns auf. Ruth Renée Reif studierte in Wien Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und ist seit ihrer Promotion 1987 in München als freie Journalistin und Publizistin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen zählen eine Biografie über die Sängerin Karan Armstrong, ein historisches Porträt der Stuttgarter Philharmoniker sowie zahlreiche Gespräche mit Musikern, Schriftstellern und Philosophen.