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Die Osterfestspiele Salzburg planen für 2021 ein leicht verändertes Programm vor weniger Publikum. Die Puccini-Oper „Turandot“ mit Anna Netrebko in der Titelpartie wird zwar aufgeführt, jedoch in konzertanter Form. „Wir haben uns entschieden, nicht ganz auf dieses großartige Werk verzichten zu wollen, aber der derzeitigen unsicheren Lage Rechnung zu tragen“, sagte der Künstlerische Leiter der Festspiele, Christian Thielemann, am Mittwoch. Ein Werk dieser Größe und Komplexität profitiere in diesen Zeiten von der vollen Konzentration auf die musikalische Seite, erklärte er.

Großes Festspielhaus Salzburg

Großes Festspielhaus Salzburg

Intendant Nikolaus Bachler will sich bei der Belegung des Zuschauerraumes am Modell der Salzburger Festspiele orientieren. Pro Vorstellung werden knapp 1.400 der 2.179 Sitzplätze im Großen Festspielhaus vergeben. „Nur so können wir die Sicherheit unserer Gäste garantieren“, betonte Bachler, der im Juli die Geschäftsführung des Festivals übernommen hat.

Die Osterfestspiele wurden seit 1967 von Herbert von Karajan und den Berliner Philharmonikern bespielt. Nach dem Rückzug des Orchesters 2012 übernahmen Thielemann und die Sächsische Staatskapelle Dresden. 2020 wurden die Festspiele wegen der Corona-Pandemie abgesagt.

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