Schuberts Liebesgeschichten

Paul Armin Edelmann 

Der künst­le­ri­sche Ansatz, den Bari­ton Paul Armin Edel­mann bei sei­nem „Schu­bert Album“ ver­folgt, könn­te über­zeu­gen­der nicht sein: Als „Erzäh­ler“ möch­te er uns die Geschich­ten nahe­brin­gen, die der Kom­po­nist in sei­nen Lie­dern fest­ge­hal­ten hat. Und dabei das, was wir hören, füh­len oder asso­zi­ie­ren, uns über­las­sen. Abge­se­hen von die­ser über­aus klu­gen, im bes­ten Sin­ne uneit­len Hal­tung hat Edel­mann eine groß­ar­ti­ge Stim­me, wie geschaf­fen für das Lied und des­sen fei­ne Nuan­cen. Die meist beweg­ten Geschich­ten, die er für das Album aus­ge­wählt hat, krei­sen um Lie­be und Lie­bes­leid (so etwa Bei dir allein oder An mein Herz) – aber auch Pro­me­theus und der rät­sel­haf­te Lei­er­mann aus der Win­ter­rei­se sind dabei. Ein fes­seln­der Quer­schnitt durch Schu­berts Lied­schaf­fen – hörens­wert auch für all jene, die ihren Lieb­lings­in­ter­pre­ten eigent­lich schon gefun­den haben.

ANZEIGE



Artikel kommentieren

Please enter your comment!
Please enter your name here