Die Playlist von...Tianwa Yang

Foto: Irène Zandel

Die chinesische Geigerin Tianwa Yang gehört längst zur musikalischen Weltelite. Uns verrät sie, welche Tracks sie auf ihrer privaten Playlist hat.

  1. Schu­mann: „Dich­ter­lie­be“ – Fritz Wun­der­lich, Hubert Gie­sen
    Die Voll­kom­men­heit die­ser Musik und die Schön­heit der Stim­me Wun­der­lichs kann man nicht mit Wor­ten beschrei­ben.
  2. Schu­bert: „Fan­ta­sie in f-Moll für Kla­vier vier Hän­de D940“ – Radu Lupu, Mur­ray Per­ahia
    Als ich die­se Auf­nah­me zum ers­ten Mal gehört habe, konn­te ich danach die gan­ze Nacht nicht schla­fen. Wie konn­te ein so schlich­tes The­ma, mit einer simp­len Quar­te am Anfang, von Lupu so zer­brech­lich gespielt, so vie­le Gefüh­le aus­lö­sen?
  3. Bach: „Par­ti­ta E-Dur BWV 1006 und Sona­te a-Moll für Vio­li­ne Solo BWV 1003“ – Anner Byls­ma (gespielt auf einem Vio­lon­cel­lo pic­co­lo)
    Er spielt so unfass­bar natür­lich, tief­grün­dig und gleich­zei­tig spie­le­risch. Es klingt eigent­lich bes­ser und run­der als auf einer Vio­li­ne, da kann ich als Gei­ge­rin nur nei­disch sein!
  4. Beet­ho­ven: „Streich­quar­tett B-Dur Op. 130“ – Busch Quar­tett
    Das Busch Quar­tett bzw. des­sen Auf­nah­men haben mich als Musi­ke­rin sehr geprägt. Beson­ders den Cavati­na-Satz die­ses Quar­tetts lie­be ich sehr.
  5. Good Vibra­ti­ons“ – The King’s Sin­gers
    Ich habe die­ses Album so oft gehört, dass es eigent­lich schon längst Löcher bekom­men haben müss­te. Es ist mein Gute-Lau­ne-Snack für zwi­schen­durch. Ich bewun­de­re die King’s Sin­gers. Es ist ein Traum, wie sie zusam­men sin­gen. Kam­mer­mu­sik auf höchs­tem Niveau!

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