Die Playlist von...

Tianwa Yang

von crescendo Redaktion

5. Dezember 2017

Die chinesische Geigerin Tianwa Yang gehört längst zur musikalischen Weltelite. Uns verrät sie, welche Tracks sie auf ihrer privaten Playlist hat.

Die chinesische Geigerin Tianwa Yang gehört längst zur musikalischen Weltelite. Uns verrät sie, welche Tracks sie auf ihrer privaten Playlist hat.

  1. Schu­mann: „Dich­ter­liebe“ – Fritz Wun­der­lich, Hubert Giesen
    Die Voll­kom­men­heit dieser Musik und die Schön­heit der Stimme Wun­der­lichs kann man nicht mit Worten beschreiben.
  2. Schu­bert: „Fan­tasie in f‑Moll für Kla­vier vier Hände D940“ – Radu Lupu,
    Als ich diese Auf­nahme zum ersten Mal gehört habe, konnte ich danach die ganze Nacht nicht schlafen. Wie konnte ein so schlichtes Thema, mit einer simplen Quarte am Anfang, von Lupu so zer­brech­lich gespielt, so viele Gefühle auslösen?
  3. Bach: „Par­tita E‑Dur BWV 1006 und Sonate a‑Moll für Vio­line Solo BWV 1003“ – Anner Bylsma (gespielt auf einem Vio­lon­cello piccolo)
    Er spielt so unfassbar natür­lich, tief­gründig und gleich­zeitig spie­le­risch. Es klingt eigent­lich besser und runder als auf einer Vio­line, da kann ich als Gei­gerin nur nei­disch sein!
  4. Beet­hoven: „Streich­quar­tett B‑Dur Op. 130“ – Busch Quartett
    Das Busch Quar­tett bzw. dessen Auf­nahmen haben mich als Musi­kerin sehr geprägt. Beson­ders den Cavatina-Satz dieses Quar­tetts liebe ich sehr.
  5. „Good Vibra­tions“ – The King’s Singers
    Ich habe dieses Album so oft gehört, dass es eigent­lich schon längst Löcher bekommen haben müsste. Es ist mein Gute-Laune-Snack für zwi­schen­durch. Ich bewun­dere die King’s Sin­gers. Es ist ein Traum, wie sie zusammen singen. Kam­mer­musik auf höchstem Niveau!
Fotos: Irène Zandel