Die hohe Kunst der Medi­ta­ti­on ist es, Gedan­ken wie Wol­ken kom­men und gehen und sie nicht als Karus­sell im Kopf krei­sen zu las­sen. Fällt das schwer, hilft die Musik von Max Rich­ter beim Ent­schleu­ni­gen. Über­wie­gend ruhig und repe­ti­tiv, evo­zie­ren die Stü­cke des 1966 gebo­re­nen deutsch-bri­ti­schen Kom­po­nis­ten Stim­mun­gen, Asso­zia­tio­nen und Erin­ne­run­gen, von denen man sich als Zuhö­rer tra­gen las­sen kann.

Kreist mit sei­nen Kom­po­si­tio­nen um The­men von Früh­ling über
Son­nen­licht bis Novem­ber oder Abschied: Max Rich­ter

(Foto: © Yulia Mahr / DG)

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Ins­ge­samt 43 Titel ver­eint als Quer­schnitt durch Rich­ters Werk seit 2004 die Dop­pel-CD „Voy­a­ger“. Jeder von ihnen klingt wie eine poe­ti­sche Geschich­te ohne Wor­te, die mit einer „post-klas­si­schen“ Kom­bi­na­ti­on aus instru­men­ta­ler und elek­tro­ni­scher Musik um The­men von Früh­ling über Son­nen­licht bis Novem­ber oder Abschied kreist. Ein­schlaf-Garant ist Dream 3 aus Rich­ters Album „From Sleep“. 

Voy­a­ger. Essen­ti­al Max Rich­ter“, Dani­el Hope, Hil­ary Hahn,
Lang Lang u.a. (DG / Uni­ver­sal)

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Antoinette Schmelter-Kaiser
Drei Studienorte (Freiburg, Paris, München), sieben Umzüge: Antoinette Schmelter-Kaiser ist viel herumgekommen. Für noch mehr Abwechslung sorgt ihr Beruf als Journalistin: Zehn Jahre war sie Redakteurin bei Miss Vogue, ELLE und Allegra. Seit 1998 arbeitet sie als freie Autorin für (Kunden-)Magazine und Internetportale. Kür neben ihrem Pflichtprogramm im Home Office sind Interviews, regelmäßige Besuche von Kulturevents und Reisen.

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