Brot, Wein und Käse

Rätsel: Was ist hier gesucht?

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Ich gehöre zu den Grundlagen der Musik. Zu den Basics, wie man auf Neudeutsch gerne sagt. Wenn es mich nicht gebe, es fehlte der Klang. 

Was verbirgt sich hinter diesem Text? 

Sie kennen mich. Ganz bestimmt. Da bin ich mir sicher, ziemlich sogar. Sie wollen es vielleicht nicht wahrhaben, aber es ist so. Wahrscheinlich haben wir uns sogar schon einmal persönlich getroffen. Das wäre auch gar nicht besonders verwunderlich. Das glauben Sie nicht? Sie selbst müssen dazu nicht einmal besonders musikalisch sein. Ist das nicht toll!? Ich bin mir sicher, sie könnten von Musik nicht die geringste Ahnung haben, und wüssten trotzdem, was ich bin und wie ich funktioniere. Ich bin einfach derart elementar, da muss man mich kennen. Ich gehöre zu den Grundlagen der Musik. Zu den Basics, wie man Neudeutsch gerne sagt. Wenn es mich nicht gebe, es fehlte der Klang. 

Kling, klang, klong

Dank mir passt alles zusammen. Daher findet man mich auch fast überall. Bei großen und berühmten Orchestern findet man mich, genauso wie im Musikverein oder im Gesangsverein. Bei Männerchören, Frauenchören, Schülerchören, Kinderchören, in der Flötengruppe, im Schulorchester, im sinfonischen Laienorchester – also, wie gesagt, man findet mich fast überall. Bevor es losgeht, werde ich häufig zuerst einmal abgefragt. Wenn mich nicht alles täuscht, dann treffen mich die Schüler sogar im Schulunterricht. Da werde ich quasi gepaukt, meine theoretischen Grundlagen erörtert. Dabei bin doch gar nicht so schwer. Man muss doch einfach nur bis drei zählen können. Ein, zwei, drei. Kling, klang, klong. Vielleicht erinnern Sie sich ja noch an ihre eigene Schulzeit: Die Glocken klingen häufig nach meinem Prinzip.

Die Dreifaltigkeit der Musik

Ich will ja nicht blasphemisch sein, aber ich bin wohl so etwas wie die Dreifaltigkeit. Vater, Sohn und Heiliger Geist – wenn man so wollte. Doch es gibt mich nicht einfach so. Wenn ich passen und richtig klingen soll, dann müssen schon ein paar Regeln eingehalten werden. Einer allein, bewirkt noch nichts. Es muss sozusagen geschichtet werden, auf einander aufgebaut. Oft ist es erst einer nach dem anderen und dann alle zusammen. Drei ist bei mir die entscheidende Zahl. Aus Dreien werde ich gemacht. Es dürfen aber nicht irgendwelche Dreien sein, sie müssen schon ein bestimmtes Verhältnis haben und zueinander passen. Aus Drei werden dann irgendwann Vier, denn so viele Gesichter habe ich. Die Italiener haben dabei allerdings wohl etwas falsch völlig verstanden. Bei denen geht es nicht um Musik, sondern mal wieder nur ums Essen. Sie sagen: Ich in Perfektion, das könnten nur Brot, Wein und Käse sein. 

Wissen Sie, was wir suchen? Die Auflösung finden Sie auf der nächsten Seite!

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