Bühnenwerke voller Tempo, Originalität und Witz

Wer ist hier gesucht?

Am Schalttag geboren, wuchs ich als Sohn eines Trompeters und einer Sängerin auf und spielte schon als Kleinkind Triangel in der Stadtkapelle. Mein Onkel sah mein musikalisches Talent und wollte mich als Kastrat ausbilden lassen, doch zum Glück protestierte meine Mutter.

Wer verbirgt sich hinter diesem Text?

Am Schalttag geboren, wuchs ich als Sohn eines Trompeters und einer Sängerin auf und spielte schon als Kleinkind Triangel in der Stadtkapelle. Mein Onkel sah mein musikalisches Talent und wollte mich als Kastrat ausbilden lassen, doch zum Glück protestierte meine Mutter, und so begann ich mit 14 mein Studium am Konservatorium. Vier Jahre später schmiss ich alles hin, ich dachte, genug gelernt zu haben, und mein früher Erfolg gab meiner jugendlichen Selbstüberschätzung recht.

Von Neapel über Wien und London nach Paris

Ich erhielt sofort große Aufträge und schrieb in jungen Jahren bereits Sinfonien, Kantaten und Opern. Eine Ouvertüre stellte ich aber viel zu spät fertig, sodass ich am Tag der Uraufführung gefangen gehalten wurde, um die letzten Takte zu schreiben. Mein Originaltext wurde Blatt für Blatt den Kopisten aus dem Fenster zugeworfen, und falls das Notenpapier ausbleiben sollte, hatten vier Maschinisten den Befehl, mich selbst aus dem Fenster zu werfen. Mein Werk wurde ein Erfolg, ich überlebte und schuf 40 Bühnenwerke voller Tempo, Originalität und Witz, die mich von Neapel über Wien und London nach Paris führten.

Ritter der Ehrenlegion

Am französischen Hof wurde ich sogar zum Ritter der Ehrenlegion geschlagen. Die Julirevolution zwang mich in die Arbeitslosigkeit, und ich stürzte in eine Schaffenskrise, die zu einer Nervenerkrankung mit Gehörtäuschungen und Schlaflosigkeit führte. Außerdem litt ich an einer Geschlechtskrankheit. Einige Jahre später gewann ich meinen Lebensmut zurück, widmete mich wieder leidenschaftlich dem Komponieren und öffnete mein Haus für Literaten, Maler und Musiker. Wir führten geistreiche Gespräche, lachten, tanzten und aßen wahre Festmähler. „Denn ich kenne keine wunderbarere Beschäftigung als das Essen. Für den Magen ist Appetit dasselbe wie Liebe für das Herz. Essen, Lieben, Singen, Verdauen sind wirklich die vier Akte der komischen Oper.“

Wissen Sie, wen wir suchen? Die Auflösung finden Sie auf der nächsten Seite!

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