Jerzy Chwastyk widmet sich den spanischen Gitarrenklassikern mit inniger Sanftheit und Hingabe. 

Er ist ein Lyriker. Und hier ist sie wieder zu hören, die wundervolle Sanftheit, innige Präzision, das silbern perlend sachte Spiel des polnischen Gitarristen Jerzy Chwastyk, das wir von den Schubert/Mertz-Interpretation aus seinem Debut „La Joia” kennen. Einzig überraschend ist, all dem auf seiner neuen Scheibe „Sketches of Spain” wieder zu begegnen.

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Trailer zum Album „Iberian Soundscapes – Sketches of Spain” von Jerzy Chwastyk

Dieses rein spanische Repertoire, das zum Kanon der klassischen Konzertgitarre gehört, meistert Chwastyk mit eben diesem einfühlsamen Spiel, das seinen Schubert/Mertz-Klang ausmacht. Prominent dabei Isaac Albéniz’ Asturias und Francisco Tárregas Recuerdos de la Alhambra, den Gitarrenhits schlechthin, die gerade erst wieder auf den CDs von Miloš und Pablo Sáinz-Villegas zu hören waren. Allein Chwastyk bleibt seiner romantischen Empfindsamkeit treu, und genau das zeichnet seine Interpretation aus. Brillant, mit großem Atem, voller Hingabe gespielt, lassen sich Llobet’s Cançons populars catalanes und Albéniz’ Suite española nochmal neu entdecken.

Jerzy Chwastyk: „Iberian Soundscapes – Sketches of Spain” (JC, im Vertrieb von Nova MD)

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