Auf ihrem neu­en Album begibt sich die jun­ge, bereits mehr­fach aus­ge­zeich­ne­te und inter­na­tio­nal gas­tie­ren­de Cel­lis­tin Ana­sta­sia Kobe­ki­na auf musi­ka­li­sche Spu­ren­su­che in ihr Hei­mat­land Russ­land. Im Zen­trum steht Dmi­tri Schosta­ko­witschs „Ers­tes Cel­lo­kon­zert in Es-Dur, op. 107“, das kei­nem Gerin­ge­ren als dem gro­ßen Cell­o­vir­tuo­sen Mstis­law Rostro­po­witsch gewid­met ist. Wäh­rend der Kopf­satz mit sei­nen Varia­tio­nen über das auto­bio­gra­fi­sche Motiv „DSCH“ mit sei­nen gan­zen Här­ten und Kan­ten plas­tisch gestal­tet wird, ent­lockt Kobe­ki­na vor allem in Mie­c­zysław Wein­bergs „Fan­ta­sia für Cel­lo und Orches­ter op. 52“ ihrem Gua­da­gni­ni-Cel­lo einen war­men, kan­ta­blen Ton. Beglei­tet wird die Solis­tin vom Ber­ner Sym­pho­nie­or­ches­ter unter der Lei­tung von Kevin John Edus­ei. Die Welt­neu­ein­spie­lung von Vater Vla­di­mir Kobe­kins tän­ze­ri­schen „Bac­chants für Cel­lo und Orches­ter“ (2018) run­det das gelun­ge­ne Album ab.

Dmi­tri Schosta­ko­witsch, Mie­c­zysław Wein­berg, Vla­di­mir Kobe­kin, Ana­sta­sia Kobe­ki­na, Ber­ner Sym­pho­nie­or­ches­ter, Kevin John Edus­ei (Cla­ves)

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