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Sachsens Kultureinrichtungen dürfen ab Freitag (14. Januar) wieder Publikum empfangen. Entsprechende Lockerungen der Corona-Notverordnung hat das Kabinett in Dresden am Mittwoch beschlossen. Für die Besucher gelte demnach die 2G-Plus-Regel. Die Veranstalter könnten auswählen: entweder 50 Prozent der Gesamtkapazität mit maximal 500 Besuchern oder 25 Prozent mit bis zu 1.000 Besuchern.

Dresdner Philharmonie

Dresdner Philharmonie

Kurz nach der Entscheidung des sächsischen Kabinetts kündigten die ersten Veranstalter bereits die Wiederaufnahme ihres Spielbetriebs an. Die Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Krzysztof Urbański ist am 15. Januar im Kulturpalast mit Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“ zu erleben. Tags darauf steht bei der Staatskapelle Dresden und Dirigent Daniel Harding mit Capell-Virtuos Antoine Tamestit als Solist das Violakonzert von William Walton im Mittelpunkt. Am Abend feiert Luciano Chaillys Kammeroper „Die kahle Sängerin“ Premiere in der Spielstätte Semper Zwei. Auf der großen Bühne der Semperoper wird am 22. Januar „Die andere Frau“ von Torsten Rasch uraufgeführt.

Auch Kunst‑, Musik- und Tanzschulen im Freistaat dürfen wieder öffnen, für sie gilt 2G. Proben von Amateur- und Laien-Chören und ‑Orchestern sind mit 2G-Plus, Kontakterfassung und unter Hygieneauflagen ebenfalls wieder erlaubt.

Ich freue mich sehr, dass wir Kultur und Tourismus in Sachsen mit den heute beschlossenen Änderungen der Verordnung wieder ermöglichen“, sagte die für die beiden Bereiche zuständige Ministerin Barbara Klepsch (CDU). „Die Notfallmaßnahmen in den vergangenen Wochen waren wichtig, aber Kultur und Tourismus haben auch eine große Last der Pandemiebekämpfung getragen“, betonte sie.

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