News | 12.11.2020

Salz­burger Mozart­woche im Januar 2021 in voller Länge

von Redaktion Nachrichten

12. November 2020

Die Salz­burger soll trotz der Corona-Pandemie Ende Januar 2021 statt­finden. Das ursprüng­lich geplante Programm werde nur etwas abge­wan­delt, teilte die Stif­tung Mozar­teum am Donnerstag mit. Die szeni­schen Auffüh­rungen müssten verschoben werden. Zahl­reiche Künstler und Orchester hätten aber zuge­sagt, ihre Konzerte zweimal zu spielen. Insge­samt sei die Mozart­woche Festival des Jahres in voller Länge und Umfang. Vom 21. bis 31. Januar soll es 56 Veran­stal­tungen geben. Möglich mache das ein behörd­lich geneh­migtes Präven­ti­ons­kon­zept, das seine Wirk­sam­keit bereits mehr­fache bewiesen habe.

Unter dem Motto „Musico dram­ma­tico“ widmet sich das kommende Festival schwer­punkt­mäßig den Kompo­si­tionen in Moll, bei welchen die unmit­tel­bare drama­ti­sche Wirkung beson­ders spürbar wird. „Mozart war in all seinen Werken ein Meister der Dramatik und der mensch­li­chen Geschichten – in seinen Opern, Sympho­nien und Konzerten glei­cher­maßen“, erklärte Inten­dant Rolando Villazón.

Als Gäste erwartet das Festival Hoch­ka­räter wie die unter Leitung von , das mit , das Tastenduo und und viele mehr. Im Eröff­nungs­kon­zert diri­giert das mit an der Harfe und Flötistin . Zuvor wird eine bisher unbe­kannte Kompo­si­tion von (1756–1791) erst­mals der Öffent­lich­keit vorge­stellt. Der US-Pianist Robert Levin spielt das Allegro in D‑Dur KV 626b/​16, ein drei­tei­liges, tanz­ar­tiges Stück. Die Stif­tung Mozar­teum habe das Auto­graph noch vor der Corona-Krise erworben und mitt­ler­weile veri­fi­zieren lassen. Das Abschluss­kon­zert gestalten das mit am Pult und als Solistin.

Die Mozart­woche findet seit 1956 jähr­lich um den Geburtstag des Kompo­nisten Wolf­gang Amadeus Mozart am 27. Januar in Salz­burg statt. Das Festival versam­melt die besten Orchester, Ensem­bles und Solisten auf dem Gebiet der Mozart-Inter­pre­ta­tion. Zu den 59 Veran­stal­tungen Anfang 2020 kamen über 30.000 Gäste, mehr als je zuvor. Die Auslas­tung betrug 91 Prozent.

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