Sào Soulez Larivière sucht auf seinem Album „Impression“ über den impressionistischen Maler Claude Monet einen Zugang zur Musik. 

Was für ein Debüt! Sào Soulez Larivière, frisch gekürter Gewinner des Fanny Mendelssohn Förderpreises, überzeugte die gesamte Jury und bekam damit die Basis, sein fantastisches Album „Impression” zu realisieren. Sein Konzept über Monets Impression einen neuen Zugang zur Musik finden, befeuerte Larivière, das Klangspektrum seines Instruments in allen Facetten und Schattierungen abzubilden. So experimentierfreudig Larivière hier die um den Impressionismus kreisenden Werke von Debussy, Hindemith, Rebecca Clarke, Tōru Takemitsu und George Enescu angeht, so stilsicher, spieltechnisch versiert, virtuos und gewieft sein Vorgehen, so beseelt ist sein Ausdruck, komplementär gerade zu expressionistisch. Hier und da glaubt man sogar Pointilliertes aus dem Klangforschungslabor des Kronos-Quartetts zu entdecken. Wurden alle Stücke originär für Bratsche geschrieben, Clarke und Hindemith selbst waren Virtuosen auf dem Instrument, hat Larivière Debussys D‑moll-Sonate für Cello und Klavier so transkribiert, als wäre auch Debussy Bratschist gewesen.

Auftrittstermine und weitere Informationen zu Sào Soulez Larivière unter: www.saosoulezlariviere.com

„Impression“, Sào Soulez Larivière, Annika Treutler (Es Dur)

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