Sebastian Knauer schlägt mit Klavierkompositionen von Mozart und Michael Nyman eine Brücke von Mozart ins 21. Jahrhundert. 

Sebastian Knauer kennt seinen Mozart und liebt seinen Nyman. Er ist mehr als ein exzellenter Pianist. Er ist ein Philosoph des Klavierspiels, blickt und hört über den Flügel hinaus und entdeckt Verbindungen am musikalischen Horizont, die anderen verborgen bleiben. Zu seinem 50. Geburtstag bat er Michael Nyman, ein Mozartist wie Knauer selbst, sechs Stücke für ihn zu schreiben, mit denen er eine Brücke von Mozart ins 21. Jahrhundert schlagen kann.

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Sebastian Knauer und sein Projekt „The Mozart / Nyman Concert”

So nimmt er aus drei verschiedenen Sonaten Mozarts jeweils nur den ersten, zweiten und dritten Satz und setzt Nymans Komposition als Bindeglied zwischen diese exquisiten Sonatensätze. Als wolle Knauer die in dieser Weise verschränkten sechs Stücke in universeller Symmetrie spiegeln, wiederholt er den Vorgang mit weiteren sechs Stücken. Das klingt überraschend homogen, komplementär, als wäre eine Sehnsucht eingelöst worden, bei der das eine nie hätte ohne das andere sein wollen. Dass „The Mozart / Nyman Concert“ ein organisches Ganzes ist, bewirkt in erster Linie das allumfassende, tief spürende, mit allen Sinnen betriebene Spiel von Sebastian Knauer.

Auftrittstermine und weitere Informationen zu Sebastian Knauer unter: www.sebastianknauer.de

Sebastian Knauer: „The Mozart / Nyman Concert” (Modern Recordings)

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Was hat John Wayne mit den Muppets und Groucho Marx gemeinsam? Für crescendo begibt sich Stefan Sell immer wieder auf die Suche nach verblüffenden Zusammenhängen. Überraschende Verbindungen bringt Sell auch als Konzertgitarrist auf die Bühne. In Programmen wie Don Quijote trifft Hamlet vereint er virtuoses Saitenspiel mit humorvollen Anekdoten und entstaubt die Weltliteratur. Seine langjährige Arbeit als Herausgeber und Autor beim Schott-Verlag wurde mit dem Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition“ ausgezeichnet.

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