Als lyri­scher Sopran war Edith Mathis jahr­zehn­te­lang an bedeu­ten­den Opern­häu­sern gefragt. In ihrer Geburts­stadt Luzern debü­tier­te sie 1957 als Zwei­ter Kna­be in Mozarts Zau­ber­flö­te. Es folg­ten Enga­ge­ments in Köln, Ber­lin, Ham­burg, Lon­don, Mün­chen, New York und Wien. Auch als Lied­sän­ge­rin fei­er­te sie gro­ße Erfol­ge. In der Rei­he his­to­ri­scher Auf­nah­men vom Lucer­ne Fes­ti­val hat Audi­te einen Live-Mit­schnitt ihres ers­ten Lie­der­abends bei den Inter­na­tio­na­len Musik­fest­wo­chen Luzern 1975 ver­öf­fent­licht. Beglei­tet von dem Pia­nis­ten Karl Engel, inter­pre­tiert sie mit silb­ri­ger Zart­heit Wer­ke von Mozart bis Strauss und Bar­tók. Der Musik­kri­ti­ker Jür­gen Kes­ting beschei­nigt ihr in sei­nem Buch Gro­ße Stim­men ein „Höchst­maß an Natür­lich­keit und Elo­quenz“. Unge­küns­telt, far­ben­reich und aus­drucks­voll inter­pre­tiert sie hier folk­lo­ris­ti­sche Dorf­sze­nen von Bar­tók, Deut­sche Volks­lie­der von Brahms, Schu­manns als Hoch­zeits­ge­schenk für sei­ne Frau Cla­ra geschrie­be­nen Myr­t­hen-Lie­der oder Strauss-Lie­der wie Die Nacht aus dem frü­hen Opus 10

Wolf­gang Ama­dé Mozart, Béla Bar­tók u.a.: „Selec­ted Lie­der“, Edith Mathis, Karl Engel (Pen­ta­to­ne)

www.amazon.de

ANZEIGE



Vorheriger ArtikelWarme Klangfarben
Nächster ArtikelBeeindruckende Entdeckung
Corina Kolbe
In Berlins Konzertsälen und Opernhäusern ist die freie Musikjournalistin Corina Kolbe seit Jahren zu Hause. Von der Hauptstadt aus steuert die studierte Romanistin oft Richtung Süden, um über Aufführungen in historischen Theatern ihrer zweiten Heimat Italien oder Klassikfestivals in den Schweizer Alpen zu berichten. Ausführliche Interviews mit Künstlern vor und hinter der Bühne runden ihr Portfolio ab.

Artikel kommentieren

Please enter your comment!
Please enter your name here