Ein Tableau vivant

Sophia Mott

Sophia Mott erzählt in ihrem Buch „Mein Engel, mein alles, mein Ich“ aus weiblicher Perspektive von den Frauen in Beethovens Leben.

Mein Engel, mein Alles, mein Ich“, so beginnt der wohl berührendste, wie auch rätselhafteste Liebesbrief der Musikgeschichte. Wer war die unsterbliche Geliebte? Und wieso wurde Beethovens Brief in seinem eigenen Nachlass gefunden? Fragen, die wohl nie beantwortet werden können. Wie schön!

Raum für Fantasie 

Das lässt Raum für Fantasie, Einfühlungsvermögen, Verständnis, Empathie und viel Spekulation. Mott nutzt den Raum so leichthändig, dass es ein Freude ist, ihren Versionen in 13 Kapiteln zu folgen. Aus weiblicher Perspektive erzählt sie, welche Frauen in Beethovens Leben eine Rolle spielten. So wird nicht nur Beethoven dem Leser zum Greifen nah, auch die Frauen bekommen Konturen. Mott ist ein Tableau vivant gelungen, so lebendig und farbenfroh, dass der Leser das Gefühl bekommt, er wäre dabei gewesen. Dies Buch zählt jetzt schon zu den schönsten Veröffentlichungen des Beethovenjahres.

Sophia Mott: „Mein Engel, mein alles, mein Ich. Beethoven und die Frauen“ (ebersbach & simon)
www.amazon.de

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Stefan Sell
Was hat John Wayne mit den Muppets und Groucho Marx gemeinsam? Für crescendo begibt sich Stefan Sell immer wieder auf die Suche nach verblüffenden Zusammenhängen. Überraschende Verbindungen bringt Sell auch als Konzertgitarrist auf die Bühne. In Programmen wie Don Quijote trifft Hamlet vereint er virtuoses Saitenspiel mit humorvollen Anekdoten und entstaubt die Weltliteratur. Seine langjährige Arbeit als Herausgeber und Autor beim Schott-Verlag wurde mit dem Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition“ ausgezeichnet.

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