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Die deutsche Sopranistin Diana Damrau sieht weltweit nur wenige herausragende Dirigenten. „Es ist kein Geheimnis, dass erstklassige Operndirigenten nicht wie Sand am Meer vorhanden sind“, sagte die 49-Jährige in einem Interview der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstag). „Viele vom großen Schlag gibt es nicht.“

Diana Damrau

Diana Damrau

Schließlich sei eine „Stimme ja ein Instrument aus Fleisch und Blut, aus Seele und Nerven“, erklärte die Sängerin. Man brauche „viel Wissen von der anderen Seite, damit das Instrument optimal zum Klingen kommt. Das ist die Aufgabe des Dirigenten.“

Große Stücke hält Damrau etwa auf den Briten Sir Antonio Pappano, unter dessen Dirigat sie auf ihrem Album „Tudor Queens“ Frauenfiguren aus Opern von Gaetano Donizetti porträtiert: „Sir Antonio beflügelt wirklich alle Beteiligten. Und ein toller Mensch ist er auch.“

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