Die Berliner Barock Solisten geben sich den „Concerti Grossi“ Georg Friedrich Händels hin.Spielfreude und brillante Technik

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Georg Friedrich Händel war ein leidenschaftlicher Musikant und Lebenskünstler und entsprechend unmittelbar ist auch die Kraft seiner Werke. Die Berliner Barock Solisten, bestehend aus Solisten der Berliner Philharmoniker, haben sich unter Leitung von Alte-Musik-Experte Reinhard Goebel mit den Concerti Grossi Op. 3 von Händel beschäftigt, ergänzt durch das Concerto F‑Dur, bei dem unklar ist, ob Händel sein Urheber ist.

Der Geiger, Dirigent und Professor für historische 
Aufführungspraxis Reinhard Göbel (© Wolf Silveri)

Die Konzerte sind dabei höchst unterschiedlich, sowohl was die jeweilige Besetzung als auch den formalen Aufbau betrifft, und entsprechend kurzweilig und bunt ist die Sammlung. Schlank und ohne unnötige Schlenker, wohltuend undogmatisch, dafür umso präsenter und mit hörbarer Spielfreude und brillanter Technik legen die Musiker den tänzerischen Grundcharakter der Stücke offen und setzen diesen, sensibel eingespielt auf modernen Instrumenten, mit strahlendem Gesamtklang um. 

Georg Friedrich Händel: „Concerti Grossi op. 3.“ u.a., Berliner Barock Solisten, Reinhard Goebel (Hänssler)

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Dorothea Walchshäusl ist Musikjournalistin und promovierte Politologin. Sie lebt und arbeitet in Passau. Den Mensch im Blick, die Musik im Ohr und das Gefühl in den Fingerspitzen, fasziniert die freie Autorin all das, was die Menschen im Kleinen wie im Großen bewegt und berührt. Für crescendo schreibt sie seit 2014 und erforscht in ihren Porträts und Reportagen mit Leidenschaft, warum sich Menschen mit Haut und Haar der Musik verschreiben.

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