News | 24.03.2022

Staats­theater Karls­ruhe schafft Gene­ral­inten­danz ab

von Redaktion Nachrichten

24. März 2022

Das Badi­sche Staats­theater wird ab der Spiel­zeit 202425 dauer­haft von einem Dreier-Gremium geleitet. Die momentan als Über­gang instal­lierte Struktur soll nach dem Willen des Verwal­tungs­rates erhalten bleiben und die Gene­ral­inten­danz abge­schafft werden. Diese Entschei­dung sei „ein Meilen­stein für eine neue, kolle­giale Kultur des Mitein­an­ders“, sagte die Verwal­tungs­rats­vor­sit­zende, -Würt­tem­bergs Kunst­mi­nis­terin (Grüne) am Donnerstag in Karls­ruhe.

Theresia Bauer

Theresia Bauer

Das künf­tige Leitungs­trio soll aus einem Künst­le­ri­schen Inten­danten, einem Geschäfts­füh­renden Direktor und einer dritten Person bestehen, „die aufgrund ihres Aufga­ben­pro­fils für das gesamte Theater Verant­wor­tung trägt“, hieß es. Das Team habe die Gesamt­ver­ant­wor­tung für das Badi­sche Staats­theater.

Der frühere Gene­ral­inten­dant war im vergan­genen Jahr nach Kritik an dessen Führungs­stil abbe­rufen worden. In der Folge bekam das Haus mit einen Inte­rims­in­ten­danten, dessen Amts­zeit plan­mäßig im Sommer 2024 endet. Gleich­zeitig wurde die Thea­ter­lei­tung um den Geschäfts­füh­renden Direktor -Haubner und die Künst­le­ri­sche Betriebs­di­rek­torin Uta-Chris­tine Depper­mann erwei­tert.

Für die Suche nach einem Inten­danten hat der Verwal­tungsrat eine Findungs­kom­mis­sion einge­setzt. Ziel sei es, bereits nach der Sommer­pause eine Entschei­dung über die Posi­tion zu fällen. An den Sitzungen der Kommis­sion um Staats­se­kre­tärin soll ein Vertreter des Perso­nal­rats als Gast teil­nehmen. Bei der Auswahl der Kandi­daten werde auch die Thea­ter­lei­tung ange­hört.

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Fotos: Sabine Arndt