News | 28.02.2022

Staats­theater Nürn­berg zeigt Soli­da­rität mit Ukraine

von Redaktion Nachrichten

28. Februar 2022

Das Staats­theater zeigt sich soli­da­risch mit den Menschen in der . „Der durch nichts zu recht­fer­ti­gende Krieg Putins gegen die Ukraine fordert auch uns zu einer klaren Stel­lung­nahme heraus“, sagte Inten­dant am Montag. Eine Vorstel­lung von Goyo Monteros Ballett „Narren­schiff“ am 4. März widme man der ukrai­ni­schen Bevöl­ke­rung. Dabei sollen auch Spenden für Hilfs­pro­jekte des Part­ner­schafts­ver­eins Charkiw-Nürn­berg gesam­melt werden. Seit Frei­tag­abend sind das Opern- und das Schau­spiel­haus in den Farben der ukrai­ni­schen Natio­nal­flagge beleuchtet.

Opernhaus Nürnberg

Opern­haus Nürn­berg

In „Narren­schiff“ widmet sich Ballett-Direktor und Chef-Choreo­graf Montero dem Motiv des Exodus, das sich durch alle Geschichts­epo­chen zieht, in Verbin­dung mit den auch derzeit viru­lenten Ausprä­gungen von Flucht, Vertrei­bung und Emigra­tion. „Eine leider hoch­ak­tu­elle Refle­xion des welt­po­li­ti­schen Gesche­hens“, erklärte Herzog.

Das Ballett wollte das Stück eigent­lich im Juli bei einer Russ­land-Tournee in Moskau und zeigen. Ange­sichts der Inva­sion in der Ukraine komme ein Gast­spiel sowohl für ihn als auch die Thea­ter­lei­tung derzeit nicht in Frage, sagte Montero. „Dennoch halten wir den Kultur­aus­tausch nach wie vor für einen wich­tigen Baustein, um den Frieden in Europa und der Welt zu erhalten.“ Vor allem hoffe man auf eine „baldige Dees­ka­la­tion dieser extrem besorg­nis­er­re­genden poli­ti­schen und mili­tä­ri­schen Krise“, betonte der Ballett-Direktor.

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Fotos: David Klumpp