Im Hes­si­schen Staats­thea­ter Wies­ba­den hebt sich am (heu­ti­gen) Mon­tag wie­der der Vor­hang. Für drei Wochen bringt das Fünf-Spar­ten-Haus unter Inten­dant Uwe Eric Lau­fen­berg ein Ersatz­pro­gramm auf die Büh­ne. Unter ande­rem sind Spe­cials aus den coro­na-bedingt abge­sag­ten Inter­na­tio­na­len Mai­fest­spie­len geplant.

Staatstheater Wiesbaden, Zuschauerraum

Staats­thea­ter Wies­ba­den, Zuschau­er­raum

Zur Eröff­nung singt Bas­sist Gün­ther Groissböck unter dem Titel „Mein Geist dürs­tet nach Taten, mein Atem nach Frei­heit“ Lie­der von Franz Schu­bert, Gus­tav Mah­ler und ande­ren, beglei­tet von Alex­an­dra Golou­bits­ka­ia am Kla­vier. Zu den High­lights zählt ein Abend mit Aus­schnit­ten aus der Wag­ner-Oper „Tris­tan und Isol­de“, bei dem Bay­reuth-Stars wie Andre­as Schager, Cathe­ri­ne Fos­ter und René Pape auf­tre­ten (21. Mai).

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Zudem gibt es Aus­schnit­te aus Bizets „Car­men“ (22. Mai) sowie aus Wag­ners „Der flie­gen­de Hol­län­der“ und Richard Strauss‘ „Ara­bel­la“ (23. Mai). Tenor Klaus Flo­ri­an Vogt wid­met sich am 29. Mai Schu­berts Lie­der­zy­klus „Die schö­ne Mül­le­rin“ in einer Fas­sung mit Kam­mer­en­sem­ble. Die Schau­spiel-Spar­te erar­bei­tet eine Tri­lo­gie mit den Samu­el-Beckett-Stü­cken „Glück­li­che Tage“, „War­ten auf Godot“ und „End­spiel“, die in der ers­ten Juni-Woche auf­ge­führt wer­den sol­len.

Für den redu­zier­ten Spiel­be­trieb hat das Thea­ter eine Geneh­mi­gung des zustän­di­gen Gesund­heits­am­tes erhal­ten. Bei den Vor­stel­lun­gen gel­ten stren­ge Schutz- und Hygie­ne­maß­nah­men, teil­te das Haus mit.

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